Familienunternehmen, Braukunst und Bügelflasche: Was das besondere an der Brauerei Strate ist

Shownotes

In dieser Folge tauchen wir tief ein in die Welt der Privatbrauerei Strate. Gemeinsam mit Friederike und Simone Strate sprechen wir über die Herausforderungen und Chancen eines Familienunternehmens, das seit über 160 Jahren besteht. Wir teilen persönliche Erinnerungen, Anekdoten aus der Kindheit zwischen Sudhaus und Flaschenabfüllung und diskutieren, wie wir als Schwestern unsere Stärken für den Erfolg der Brauerei einsetzen. Nachhaltigkeit, regionale Verbundenheit und die Kunst, immer wieder neue Bierideen für verschiedene Geschmäcker zu entwickeln, stehen im Mittelpunkt. Wer wissen will, was eine Bügelflasche mit Innovation zu tun hat und wie aus Tradition echte Lebensfreude wird, ist hier genau richtig.

Privat-Brauerei Strate Detmold

https://www.strate.de/

Stratosphäre Detmold

https://www.strate.de/stratosphaere/

Biersommelier-Ausbildung

https://www.doemens.org/akademie/bier-sommelier/

Bügelverschlussflasche

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCgelverschluss

Biermarkt Deutschland

https://de.wikipedia.org/wiki/Bier_in_Deutschland

Demografischer Wandel

https://de.wikipedia.org/wiki/Demografischer_Wandel

Hermannsdenkmal

https://www.hermannsdenkmal.de/

Freilichtmuseum Detmold

https://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de/

Vegan-Label für Bier

https://vegan-label.org/

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00:00:01:

00:00:09: Eine Brauerei,

00:00:10: mehr als hundertsechzig Jahre Familiengeschichte und zwei Schwestern die heute mittendrin stehen.

00:00:15: Bei uns sind heute Friederike und Simone Strade von der Privatbrauereistrate aus Detmold.

00:00:21: Bevor es natürlich losgeht, vielleicht könntet ihr euch beiden einfach mal kurz vorstellen wer ihr seid und was ihr auch da macht!

00:00:27: Ja okay, dann fange ich an.

00:00:28: Ich bin Simone Strate, Geschäftsführer in der Gesellschaft darin seit nineteenhundertdreiundneunzig schon, also ganz eine lange Zeit.

00:00:35: Ich habe eine Bank Lehre gemacht, Betriebswirtschaft studiert und bin bei uns für den kaufmännischen Teil Einkauf- und Personalwesen zustande.

00:00:42: Mein Name ist Frude Reke Strade, ich bin Braumeisterin, Bierstor-Milieher und schon gefühlt ewig im Unternehmen tätig

00:00:49: Also auch schon jahrelang.

00:00:51: Erfahrungen bringen Sie da beide mit oder beziehungsweise seit Kindheit.

00:00:54: Da muss man ja auch schon sagen, wenn ihr euch vielleicht auch beide so ein bisschen gegenseitig vorstellen müsstet... Ihr seid hier natürlich auch Schwestern!

00:01:01: Wie würdet ihr eure Schwester beschreiben?

00:01:04: Oh die Friderike ist sehr impulsiv ganz fröhlich und manchmal sagen wir immer sie springt aus Pferd bevor der Sattel drauf ist um die Trense.

00:01:11: also sie ist sehr spontan Und das lieben wir.

00:01:14: Sie überrascht uns immer, ist ja kreativ und hat einfach mit der Stratosphäre auch wirklich viele, viele Gäste und viele Kontakte.

00:01:24: aber das ist ganz fröhliche.

00:01:26: Das imponiert uns allen oder mir besonders auch.

00:01:29: Und mir imponierte meine Schwester ganz besonders dass sie sehr, sehr intensiv tolle Sachen auch abarbeitet.

00:01:36: Sie ist für die Investitionsplanung zuständig.

00:01:38: Sie macht die Löhne ganz alleine Sie kümmert sich ums Wasserrecht, wir sind auch Zollbetrieb.

00:01:42: Das macht sie und sie ist das Brain unseres

00:01:44: Betriebes.".

00:01:47: Also jeder hat seine eigenen Aufgaben.

00:01:49: Darum bringt was Eigenes mit für die Brauerei.

00:01:52: Ihr seid ja auch praktisch in der Brauerei groß geworden kann man sagen?

00:01:56: Was ist denn vielleicht eure allererste Erinnerung an diesem ganz besonderen Ort?

00:02:00: Oh, das ist toll.

00:02:01: Wir haben früher immer in der Brauerei gespielt und waren auch in der Flaschenabfüllung und haben da wirklich Dinge sortiert.

00:02:08: Und das Schönste ist eigentlich der Geruch im Suthaus.

00:02:11: Wenn man früher schon durchs Suthause gegangen ist, wenn die Würze kocht und dieses malzige Süßliche in der Luft lag – das liebe ich!

00:02:20: Das ist auch so, wenn wir heute brauen, wo ich auch immer wieder an die Kindheit zurückversetzt

00:02:24: bin.".

00:02:25: Ja, das war ganz toll.

00:02:26: Wir haben wirklich zu Hause gespielt und unser Schloss hat unsere Fahrräder repariert.

00:02:30: Wir sind richtig in der Brauerei groß geworden.

00:02:33: Unsere Eltern hatten uns auch immer das Gefühl gegeben, als wir dann ein bisschen älter waren, dass es ihnen wichtig war was wir von Investitionen halten, was wir für neue Biere halten.

00:02:43: also die haben uns immer gleich von Anfang an mit einbezogen.

00:02:46: Und also wir hatten eine ganz, ganz tolle Kindheit.

00:02:49: Also man hört es schon raus aber ist auch sehr viel natürlich auch früh Erfahrungen damit reingekommen und natürlich auch viel Familiengeschichte und Traditionen.

00:02:56: Ist das vielleicht so ein bisschen schwieriger für euch gewesen?

00:03:00: Wo ihr gesagt habt, es gab mal so ne Phase wo ihr gesagt hat da möchte ich eigentlich gar nichts mit der Brauerei zu tun haben oder war das von Anfang an für euch klar?

00:03:07: hier möchte ich unbedingt bleiben.

00:03:09: Also bei mir war es so, damals war die Brauerei sehr klein und dadurch dass Fröderike ja dem Paradeweg gemacht hat als Bierbrauerin und als Braumeisterin.

00:03:17: Hat mein Vater zu mir gesagt ich könnte werden was ich wollte und ich könnte mein Leben ganz weit der Brauerei, weit von der Brauauei planen.

00:03:26: Da weiß ich noch, dass sich da sehr traurig war.

00:03:29: Weil ich irgendwie gedacht habe oh schade dann muss ich mir jetzt was Eigenes suchen.

00:03:33: und so bin ich aber dann ins Berufsleben gestartet.

00:03:36: und im Studium war es auch noch so.

00:03:37: und fast am Ende des Studiums rief mich mein Vater an Du, die Brauerei ist so groß geworden.

00:03:43: Wir haben so viele Fans und wäre schön, wenn du deine Schwester unterstützen

00:03:47: könntest.".

00:03:48: Da hab ich mich riesig gefreut!

00:03:50: Und für mich war der Weg nicht so klar wie für dich.

00:03:54: Ich bin mit fünfzehn Jahren in die Brauer- und Melzerlehre gegangen.

00:03:57: Wenn ich mir das ganz recht überlege ... Das war einfach so.

00:04:02: Die Schule war nie mein Ding aber ich war mal handwerklich gut unterwegs und hatte auch Spaß daran.

00:04:08: Dann war ich mit neunzehn jüngste Braumeisterin Deutschlands Und wir haben expandiert, expandiert.

00:04:14: Wir haben plötzlich nicht mehr zwanzigtausend Hektoliter gemacht, sondern waren schon knapp bei über hunderttausenden Hektolittern.

00:04:20: und unsere Mama ist mit dieser fantastischen Idee mit der Bügelverschlussflasche das wir die wiedergemacht haben.

00:04:26: und dann hatten wir ganz, ganz tolle erfolgreiche Jahre.

00:04:29: und ich hätte das alleine überhaupt nicht geschafft weil ich mich um Verkauf gekümmert habe, ums Bier brauen.

00:04:35: Ich war in der Kundschaft den ganzen Tag und es fehlte wie gesagt Also jemand, der das Brain ist und wie meine Schwester.

00:04:42: Der ist um die langweiligen Dinge gekommen?

00:04:44: Nein,

00:04:44: das kannst du so nicht sagen!

00:04:46: Aber ich hatte auch nie ... Ich hab das gar nicht mitbekommen, dass für Simone auch mal zur Debatte stand, dass sie nicht bei uns wäre.

00:04:53: Denn so eine Brauerei ist vielfältig da hat man ja viele verschiedene Felder.

00:04:59: Wir sind aber ein gutes Team, wir ergänzen uns gut weil wir doch anders sind und jeder schätzt die Stärken vom anderen wenn jeder seine Stärken ausspielt, dass wir dann wirklich zusammen funktionieren.

00:05:12: Ja also da sind wir ein unschlagbares Team und ich bringe meine Schwester natürlich auch manchmal zur Weißgut weil ich bin zum Beispiel nicht so PC-Affin, da ist sie ganz anders unterwegs aber...

00:05:22: Andersrum bringe ich Sie zu Weißglut, wenn ich sage oh das geht doch so nicht!

00:05:25: Wir müssen jetzt das ja so machen und so und so sagt's, wenn es so kompliziert ist, dann gehe ich gleich wieder raus.

00:05:31: Deswegen ergänzt sich das ganz ganz ganz toll.

00:05:35: Wirklich.

00:05:35: ein besseren Sparringspartner als meine Schwester, kann ich mir wirklich nicht vorstellen.

00:05:39: Ich hab das Gefühl, sie kitschen beide oder ihr beide kitzelt so ein bisschen das Weste auseinander raus und ergänzt euch natürlich wie er auch in der Tische gesagt hat richtig perfekt!

00:05:47: Und das ist glaube ich das große Ganze was dann auch Strate jetzt zur Strate macht, wie es halt doch jetzt ist?

00:05:53: Man muss aber auch wirklich den Partner dann auch laufen lassen und man muss eben Alter reiten, was man am besten kann und was man nicht so gut kann.

00:06:01: Man muss die Stärken dann ausleben.

00:06:04: Und wenn ich weiß dass meine Schwester Dinge vielleicht nicht so gerne macht sie kann natürlich alles aber das gibt immer Prioritäten, was ihr nicht so gerne macht.

00:06:13: Dann lasse ich Sie damit auch in Frieden und wenn sie weiß dass sie mir nicht irgendwas erzählen muss, wenn jetzt wieder neues Programm auf dem Markt ist dann sieht sich schon an meinem Blick das meine Ohren auf Durchzug gestellt sind, dann lässt die mich damit auch hinruh.

00:06:27: und ich glaube dieser Akzeptanz, dass man einfach das Honorierten auch wertschätzt, was der andere kann aber ihn einfach mit Dingen konfrontiert Wo man genau weiß, dass der das nicht so gerne macht.

00:06:40: Die Wertschätzung ist einfach da, dass jeder das macht was er kann und dass der andere froh ist, dass die andere das macht.

00:06:47: Ja aber ich glaube auch so ein Familienunternehmen weiterzuführen, das schon seit bereits acht zu neunzeigend sechzig existiert, ist ja auch schon eine große Bürde glaub ich erstmal für die jungen Jahre wo man da rein gewachsen ist.

00:06:58: Aber das haben wir eigentlich nie so gesehen.

00:07:00: Wir haben immer das Beste gegeben, was wir können.

00:07:03: eigentlich.

00:07:05: Der Markt hat sich natürlich extrem verändert, aber da waren wir eigentlich auch immer schon sehr weitsichtig.

00:07:09: Auch gerade meine Schwester die ihr auch schon vor zwanzig Jahren gesagt habt der Biermarkt ist in zwanziger nicht mehr so wie er heute ist und wir müssen uns anders aufstellen.

00:07:16: und Wir haben natürlich auch ganz ganz viele Ratschläge von unserem Papa wirklich auch beherzigt und realisiert.

00:07:23: Papa hat immer gesagt, ihr dürft keinen Wasserkopf aufbauen was die Mitarbeiter angeht.

00:07:27: Die müsst ihr erst mal im Blick haben!

00:07:29: Wir haben eine super tolle junge Mannschaft zusammen.

00:07:32: wir haben ganz ganz innovative Erstklassige Mitarbeiter zu Hause aber nicht zu viele.

00:07:37: wenn da mal zwei krank sind dann müssen wir anderen das schon irgendwie mit ausgleichen.

00:07:42: und unser Vater hat uns sehr sehr viele Sachen mit auf den Weg gegeben wo auch meine Schwester oft sagt Mensch Das hätte jetzt Papa auch so gemacht oder er hätte das in Frage gestellt.

00:07:52: Das muss man wirklich sagen.

00:07:53: Ja, man muss ja auch sehen die Bierbranche erlebt gerade wirklich schwere Zeiten.

00:07:58: Einschneidende Zeiten.

00:07:59: jede Woche macht eine Brauerei zu.

00:08:02: Die Eichbaumbrauerei Tinga ist geschlossen hier vor der Tür direkt die Herrforder-Brauerei Paderborner Brauerei und da sind ja auch alles erfahrene Leute, die ihren Job gut gemacht haben.

00:08:13: Das zeigt eigentlich wie hart und wie schwer der Markt ist.

00:08:16: Und wir haben uns Gott sei Dank schon vor über zehn Jahren zusammengesetzt und haben gesagt, wie wird der Biermarkt eigentlich aussehen?

00:08:23: Wenn man sich den demografischen Wandel anschaut, dann braucht man keinen Heldseher sein um zu sehen dass Alkohol und Konsum und Bierkonsum einfach im Volumen her runtergehen würde.

00:08:34: Und so haben wir auch vor über zehn Jahren die Brauerei down-gessized, Wir haben die Kapazitäten verringert um wieder wachsen zu können und um Spezialitäten zu machen.

00:08:45: Wir haben sechsundzwanzig verschiedene Biersorten, wir haben ein leckeres Kierspiel was die Gastronomie wie ein Cocktail servieren kann.

00:08:52: Wir habe Erdbeerminze das gibt es dann zum Spargel dazu im Sommer.

00:08:57: Wir haben auch Winterbrew, das ist ein Spekulatius.

00:08:59: Wir haben also so verrückte Sachen und zu unterschiedlichen Situationen ... Holz fast gelagerten Biere.

00:09:09: Das ist dann wirklich was für Genießer, was ganz besonderes in Whiskyfässern und Rumfässer gelagert hat.

00:09:15: Wenn wir nur Pilz machen würden und nur auf Menge da würden wir den Kampf immer gegen die großen Brau rein verlieren weil sie können Effizienz exzellent und die können einfach Menge bewegen.

00:09:25: das sind wir nicht und wenn man das weiß muss man auch sich zusammenrütteln und muss auch wirklich sagen wo es unser Weg.

00:09:32: Unser Weg ist kleine Manufakturspezialitäten.

00:09:35: und auf der anderen Seite haben wir dadurch dieses junge Bierbrauerteam, weil die das lieben.

00:09:39: Dass sie wieder was Neues machen können in Honigbock oder Ingwerstopfenbier oder irgendwelche Ideen ausleben können und unsere Kunden lieben das.

00:09:48: Wir stehen also heute viel mehr für Vielfalt für unterschiedliche Dinge als jemals zuvor.

00:09:53: Und um

00:09:53: das noch mal richtig auch zu präsentieren, weil die allerbeste Investition für die Zukunft war wirklich der Bau der ersten Bierakademie von Ostwestfalenlippe.

00:10:01: Das ist die Stratosphäre und die heißt sobald wir Strahter heißen und weil da eine schöne Atmosphäre drin ist.

00:10:07: Was ich so unfassbar liebe, dass sich den Leuten das zeigen kann, weil ich da sehr stolz drauf bin.

00:10:12: Es ist so mega schön geworden mit dem Glasboden, mit den fliegenden Kerzen von Harry Potter.

00:10:18: Wir machen da Food Pairings Bier und Brot, Bier und Käse, Bier- und Schokolade.

00:10:22: Eine Bierweltreise.

00:10:23: Da wird erklärt was ist ein Stout oder einen IPA oder ein Porter?

00:10:26: Bier hat so unfassbar viel zu sagen... Wir machen das unfassmal gerne dass wir den Gästen das auch mal zeigen, dass sie selber schmecken können.

00:10:36: Wir machen eine Bierwelt Reise Bierbrauchkurse, vier Stunden betreutes Trinken aber auch einmal in einer Woche und das sagen wir mal Spaßalber.

00:10:44: Wir haben ganz, ganz tolle Leute dafür wirklich hochklassige Leute die das rüberbringen, die ein tolles Know-how haben, die ja auch die verschiedenen Holzsorten erklären können warum eine französische Eiche an das schmeckt als ne amerikanische.

00:10:59: Und da geben wir uns sehr, sehr viel Mühe weil wir den Gästen einfach Input mitgeben möchten um die Wertschätzung des Bieres auch mal zu unterstreichen.

00:11:07: Ich finde es ist immer so unfassbar wenn für eine Kiste Bier sieben Euro neun Neunzig für zehn Liter im Supermarkt bezahlt wird.

00:11:15: das hat doch mit dem wertvollen Produkt Bier überhaupt nichts mehr zu tun.

00:11:20: Bier ist so ein feines reines Tolles Getränk und ich bin dann immer ganz traurig, dass das dann immer so an Grund getreten wird.

00:11:28: Ja!

00:11:28: Und Friderike begrüßt dreißigtausend Gäste pro Jahr in der Akademie und alle persönlich also... Das ist wirklich toll

00:11:38: und

00:11:38: das Interesse ist auch unglaublich.

00:11:40: Kann nicht verstehen.

00:11:40: Also wir waren ja auch selber mal da und haben uns das angeschaut und es ist für alle Leute daraus beeindruckend.

00:11:46: Man muss wirklich einmal da gewesen sein und sich das angeschaut haben um das zu realisieren was da wirklich geschaffen worden ist.

00:11:53: Was euch so ein bisschen abhebt von anderen Brauereien?

00:11:56: Ja,

00:11:56: es war auch am Anfang.

00:11:57: Es hatte überhaupt keiner verstanden was wir da machen.

00:11:59: das war am lustigsten.

00:12:01: auch der Innenarchitekt den ersten dem wir hatten der sich das anschauen sollte sagt er ich begreife dass überhaupt nicht eine Bierakademie.

00:12:08: was will man denn über Bier groß erzählen?

00:12:10: was soll das denn?

00:12:11: und dann haben wir uns beide angeguckt und haben gesagt Ich glaube der Architekt ist es nicht

00:12:15: nein und das härtest.

00:12:16: aber als er sagte wenn wie im Zehntausend Euro überweisen würden dann würde er sich Gedanken machen.

00:12:21: und da haben wir gedacht Also danke fürs

00:12:23: Gespräch, das war

00:12:25: der Hammer.

00:12:27: Aber es ist so schön und Bier hat so eine lange Tradition und ist ja auch immaterielles Weltkulturerbe.

00:12:34: Es ist einfach Gehörtes zu unserem Land auch dazu Und man kann auch nirgendwo auf der Welt seinen Braumeister machen Das heißt nur in Deutschland ist das möglich.

00:12:45: Das heisst er von der ganzen Welt In dem Brau rein wenn Braumeisters vor Ort sind haben die in Deutschland ihre Ausbildung gemacht?

00:12:51: Das finde ich unglaublich.

00:12:53: Ja, auf

00:12:53: jeden Fall.

00:12:54: und ich muss auch schon sagen man denkt ja wenn wir in ein Bierbrau rein oder sowas denken, dann denkt man eher so Richtung Süddeutschland mehr.

00:13:00: aber man sieht ja auch hier in der Region hat es ordentlich was zu bieten und auch ordentlich eine Geschichte dahinter zu bieden die jetzt auch schon Tradition hat.

00:13:09: Ich habe es eben schon gesagt ich find's immer noch beachtlich und auch schön zu hören dass sich sowas natürlich auch in unserer Region weiterhin noch Bestand hat und auch weiter geführt wird.

00:13:17: auch nach den Tod eures Vaters Friedrich gerade schon gesagt, habt ihr natürlich gemeinsam mit eurer Mutter weitergemacht.

00:13:25: War das vielleicht auch so eine prägende Zeit wo er gesagt hat wir müssen was irgendwie anders machen oder damit wir halt auch weiterhin hier bleiben können?

00:13:32: Ja ich glaube Frauen führen auch ein bisschen anders die Betriebe eher im Team und auch eher auf Tradition orientiert.

00:13:41: Ich glaube, wären wir beide Jungs gewesen hätte man probiert einfach größer zu werden.

00:13:46: Zu wachsen mehr Mitarbeiter, mehr Hektoliter.

00:13:48: Einfach mehr nach außen dann auch zu repräsentieren.

00:13:52: und unser beiden Anliegen war immer die Brauereien den nächsten Generationen zu bringen.

00:13:57: Wir sehen uns also nur eigentlich dass wir einen Zeitabschnitt mitgestalten.

00:14:02: aber das ist eigentlich klar es dass es irgendwie weiter gehen muss.

00:14:06: Wir beide sind schon die fünfte Generation.

00:14:08: Und das atmet man auch in der Brauerei, wenn man die ganzen Generationen oder wenn man mal umbaut und man sieht, dass irgendwo ein Fenster in den Gewänden noch war ... Man guckt sich die alten Bauzeichnungen an, die noch mit Hand gezeichnet worden sind.

00:14:21: Das hat schon was!

00:14:23: Das gibt da immer eine kleine Gänsehaut?

00:14:26: Oder

00:14:27: die Flasche im Fundament vom alten Kesselhaus.

00:14:30: Ja, da waren dann auch ein Brief drin wie lange sie gebraucht haben und was sie damit vorhaben.

00:14:34: Und unterschrieben und kleine Fotos reingesteckt.

00:14:37: also das habe ich manchmal ein bisschen vermisst.

00:14:40: wir haben eigentlich wenig probiert für unsere Zeitspuren zu hinterlassen.

00:14:45: Wir haben also nie eine Zeitkapsel irgendwo vergraben.

00:14:49: Das müssen wir vielleicht nochmal machen.

00:14:50: Solange

00:14:50: war noch Leben, manche.

00:14:52: Das ist ja vielleicht eine

00:14:53: Idee, es nochmal mitzunehmen, dass man da etwas machen kann!

00:14:55: Ja wer weiß?

00:14:56: Und mit der Stratosphäre ist ja schon was Schönes entstanden, was man da auch natürlich für die nachfolgenden Generationen einfach mal ein schönes mitgeben kann und einen netten Brief oder ein schönest Foto.

00:15:05: Ja das ist ja...

00:15:06: meine Schwester hat schon recht ich höre das ja immer von den Brauereibesichtigungen, dass viele sagen man merkt, dass hier ne Frauenhand ist.

00:15:16: Männer hätten das ja genauso gut, aber vielleicht eben ganz anders was du auch sagst.

00:15:22: Und ich hinterfrage das dann auch.

00:15:23: und ich so wie kommen sie denn da drauf?

00:15:25: Ja mit den ganzen Blumen und den ganzen Schnickschnack haben wir so schöne Dachrinnenkucker aus Kupfer die da mal von der Dachrinne gucken.

00:15:32: Wir haben die neuen Toilettenanlagen so schön mit Bundglasfenster gemacht Neuen Deißenanlagen darin.

00:15:38: oder diese Blumen

00:15:39: erzähl doch mal von deinen Tieren.

00:15:42: Ich hab auch schon einiges von gehört.

00:15:45: Da sind ja eigentlich nicht meine Tiere, die wohnen einfach bei uns und da kann ich gar nichts zu, aber wir sind seit über siebzig Jahren im Falten-Schutzprogramm.

00:15:52: Und meine Turmfalken kommen jedes Jahr wieder und da freue ich mich riesig.

00:15:56: Unsere Mama sagt immer solange die Falten jedes Jahr kommt ist bei Stratis die Welt noch in Ordnung.

00:16:02: Und ich werde davon ganz lieben, Freunde.

00:16:04: von mir begleitet der Chef und der Schiff und Falkner Und der hat sich so ein Besenstiel

00:16:10: gebaut,

00:16:11: mit dem Auto in den Spiegel dran gemagelt.

00:16:13: Er macht sein ... mit Thesafilm seinen Handy drum und macht die wunderschönsten Fotos von den Turmfalken, wenn die Eier drin liegen.

00:16:20: Dieses Jahr hatten wir nur drei.

00:16:21: Aber letztes Jahr waren es sechs und davor das Jahr sogar sieben.

00:16:25: Da freue ich mich.

00:16:26: Die wohnen bei uns in einem Loch im Mauer.

00:16:29: Das sind eigentlich zwei über unserem Soothausfenster, die da bewusst reingemacht wurden.

00:16:33: Die sind knapp einen Meter tief und haben ungefähr so vierzig Zentimeter Durchmesser.

00:16:38: Wir hatten früher eine eigene Mälzerei, in der Bauderbrauerei hat man in einer Mälzerreihe auch gemälzt.

00:16:45: Das sind Körner also Mäuse und die Leute haben sich gedacht wenn wir Falken oder Eulen ein schönes Zuhause bieten dann und sie brauchen dreißigvierzig Mäuser am Tag, wenn Sie ihre kleinen Satt kriegen, dann wäre das ja ne schöne Synergie.

00:16:59: genau wie wir einen großen Hohlraum im Turm haben da wurden auch schon so lange wie ich denken kann Bienen und ein oder zweimal im Jahr schwärmen, die dann ist der ganze Himmelschwarz.

00:17:08: Unser Papa hat immer gesagt, dass sein Vater schon gesagt hat wenn man schlechte Zeiten sind bräuchten wir nur die Wand aufklopfen.

00:17:13: da kommt nämlich so keiner dran an die Bienen und dann hätten wir wenigstens immer Honig da.

00:17:18: Und da wir früher sehr viel Obstbäume hatten, haben wir heute auch noch, haben die sich gedacht wenn wir Bienen im Haus haben.

00:17:22: Haben wir auch garantiert was zu futtern und ich finde das sehr schön weil wir haben einen kleinen Rehbock bei uns.

00:17:28: der hat zwar dieses Jahr den ganzen roten Rosen gemampft aber wir haben auch ganz viele Gelbe und die mochte

00:17:32: nicht so gerne.

00:17:33: und wenn man dann aus dem Fenster guckt und man hat so ein kleinen Bock in Blumen stehen, das macht mich einfach immer sehr glücklich.

00:17:41: Ich muss schon sagen ... Das klingt so wie ein Disney-Film.

00:17:46: Aber es ist auch schön, wenn man da sieht... Als wir zu Besuch waren, haben wir auch Turmfalken gesehen und das ist natürlich beeindruckend!

00:17:53: Man merkt auf jeden Fall, dass da richtig viel Freude und Verbundenheit dazu ist.

00:18:00: Man merkte, das ist ihr Thema.

00:18:02: Wir haben auch elf Bienenstöcke.

00:18:03: Das macht die Honigliebe im Hillentrupp.

00:18:06: meine Freunde Und die haben gesagt, die Brauerei bieten das wenn sie alle oberresend fleißig sind.

00:18:11: Da freue ich mich natürlich und ich sorge dann auch immer dafür dass wir immer viele schöne Blumen haben, die auch immer blühen Und ich bin immer vollkommen irritiert, dass die schon ab Mitte Juli dazu gefüttert werden müssen.

00:18:22: Weil jetzt wo es auch so heiß war dann blühen die Blumen zwar aber die bilden keinen Nektar und so.

00:18:27: Ich finde das total spannend, dass man sowas auch merkt.

00:18:30: Wir haben einen ganz leckeren Honigbocke-Braut aus unserem eigenen Honig und ich finde, das ist doch auch eine große Art.

00:18:36: Ja!

00:18:37: Der schmeckt ja auch anders?

00:18:38: Aus der Sommertracht.

00:18:39: oder ist der Honig schmeckt anders als zu einer späteren Jahreszeit?

00:18:43: Das ist auch ganz interessant.

00:18:45: Ja, und es ist auch dieses Jahr total dunkel.

00:18:48: Olli hat auch gesagt was hast du den Bienen gegeben?

00:18:50: Der Honig ist ganz dunkler aber ganz kräftig.

00:18:54: und so viel über die Tiere zu wissen und diese ganzen Energien wie das alles zusammenhängt.

00:18:58: Das ist jetzt nur so nebenbei.

00:19:00: Aber was ich auch toll finde dass sich das ja auch unseren Gästen erzähle und manchmal bin ich ein bisschen traurig weil ich merke doch dass es Leute gibt, die wirklich eine Wespe nicht von der Biene unterscheiden können.

00:19:13: Und dann denke ich mir naja, da hast du noch einen kleinen Bildungsauftrag?

00:19:15: Dann kann man das doch auch nochmal ein bisschen erklären und erläutern!

00:19:19: Das ist dann eben noch das kleine Extra was nicht nur mit dem Bier zu

00:19:23: tun.

00:19:23: Auf der Brauerei gab's schon immer Tiere.

00:19:25: also wir haben Aufnahmen von unserem Opa und unser Oma, die dann auch den Garten bearbeitet haben und Gemüsegärten hatten auf der Brauaerei.

00:19:36: Es gab auch immer Ziegen und Schafe, also das hat uns auch sehr beeindruckt.

00:19:41: Und als wir klein waren hatten wir auch immer Ernte.

00:19:44: dann wurde alles eingekocht in diese Weggleser und wir hatten glaube ich dreißig Jahre lang noch die Bienen und andere Obstarten, die wir von unserer Oma noch eingeweckt haben aber die schmeckten immer noch uns dieses nachhaltige... Das erstaunt Friedrich und mich immer wieder dass die Brauerei wurde Keller ja auch unter Erde schliegen Kühle vom Boden aufsaugen können, dass die Brauerei heutzutage aus dem heutigen Blickwinkel ganz nachhaltig gebaut ist oder auch das übereinandergebaut ist.

00:20:17: Das heißt wir können mit natürlichem Gefälle die Würze in die Keller lassen und wir brauchen keine großen Pumpenleistung gar nicht so viel Strom.

00:20:26: Also wenn man das Benchmarking heute betreibt, eine Zeit lang war es so dass eigentlich nur effiziente Brauereien neu auf ebenerdigen in Gewerbegebieten gebaut werden konnten.

00:20:36: Aber nach heutigen Benchmarking liegen wir sogar richtig gut.

00:20:40: Sind wir mit dem oberen Drittel, wie es damals schon konzipiert worden ist?

00:20:44: Und das finde ich auch toll, das wahrzunehmen!

00:20:46: Ja auf

00:20:46: jeden Fall.

00:20:47: und man muss sich schon denken wenn man viele Häuser von früher beachtet die sind alle mit einem Konzept gebaut worden.

00:20:53: Das ist glaube ich so ein bisschen anders ein Unterschied zu heute.

00:20:56: da ist natürlich auch viel mit Leben und sowas was dann auch noch natürlich nochmal bisschen kühlt.

00:21:00: aber Wenn das natürlich jetzt so auch noch gebaut ist, ist es natürlich auch ein riesen Vorteil für sie und da nochmal viel darauf zu bauen.

00:21:08: Und ich glaube, dass einfach die Natur sich dann bedankt in Form von Turmfalken wie ihn einfach zuhinkommen.

00:21:16: Wenn wir jetzt noch etwas aufs Unternehmen und auch die Arbeit zwischen Schwestern, also wir haben ja gerade schon ein bisschen gehört Sie ergänzen sich perfekt.

00:21:23: Funktioniert das denn auch wirklich jeden Tag immer mit deiner Schwester zusammenzuarbeiten?

00:21:27: Ich hab selber einen großen Bruder, also ich könnte mir selber schwierig vorstellen.

00:21:30: Ich glaube irgendwann an einem Tag wenn wir sagen ja geh du mal in deinen Raum und ich gehe jetzt am Main wie sieht das bei euch aus?

00:21:36: Ja wir haben ein bisschen Erfahrung.

00:21:38: ne!

00:21:38: Wir haben schon die letzten Jahre so eng zusammen gearbeitet dass wenn wir morgens unseren Kaffee trinken beim Frühstück, dass man dann schon weiß wie der andere so drauf ist.

00:21:49: aber wir sind hier auch beste Freundinnen und deswegen Es geht aber auch eigentlich so, wenn man mal eine kleine Meinungsfaschine ... es geht ja immer nur um die Sache.

00:21:57: Es ist nie irgendetwas Persönliches und ich kann mich nicht erinnern, wann wir uns ernsthaft gestritten hätten.

00:22:04: Daran kann ich mich gar nicht erinnern.

00:22:05: Und dann hatten vielleicht mal ne andere Meinung.

00:22:08: Aber zu Not fragen war dann Mama?

00:22:10: Was ich gut finde, ist dass nie einer seinen Kopf durchsetzt.

00:22:14: Also es gibt für uns keine ... keine Harakiri-Entscheidung, wo einer dann mit dem Kopf durch den Wand geht.

00:22:20: Wenn wir keine Einigung finden, dann fragen wir auch im Team in der Brauerei was die anderen für eine Meinung haben und da wird die Entscheidung erst getroffen wenn wir uns auch einig sind.

00:22:29: sonst machen wir die Dinge nicht.

00:22:31: Ob das Etiketten sind oder ob das so kleine Feinheiten sind oder ne neue Flasche Was auch immer.

00:22:37: Oder Expansionen, dass man sagt in der Richtung oder Investitionen?

00:22:41: Bei

00:22:41: Bieren sage ich grundsätzlich immer, klar wenn ihr das alles toll findet macht mal... Wie das Spekulatiusbier, das ist so lecker und wenn da man das trinkt, dann meint man, dass der Weihnachtsmann vor der Tür steht.

00:22:53: Da würde ich jetzt nicht eine ganze Kiste von Trinken abends aber das muss man ja auch nicht.

00:22:57: Jetzt sind einfach diese glitze kleinen Geschmackserlebnisse.

00:22:59: und wenn man dann irgendwie ein tolles Food-Pairing da bastelt Spekulats oder der Lebkuchen schmeckt da ganz besonders zu.

00:23:08: Sowas macht doch wieder Spaß, oder wir haben auch einen ganz tollen Gromannierbock.

00:23:12: Der ist zur Weihnachtszeit mit dem Orangenaroma.

00:23:16: Da werde ich schon wieder ganz kribbelig.

00:23:18: Das kommt jetzt wieder alles.

00:23:20: Wir haben diese ganzen Böcke jetzt wieder in einer Pipe und wenn es ein bisschen dunkler ist, schmecken die Hochprozentige im Bier einfach besser.

00:23:26: Unsere Böcker haben mindestens sieben Prozent Alkohol.

00:23:30: das sind nichts keine Produkte zum Wecktrinken.

00:23:34: Dann nimmt man dann das Helle oder das Pilz oder das Landbier, oder das Kellerbeer oder das Herbst oder das Thurs Nelder.

00:23:39: Das sind richtige Genussprodukte wo man wirklich vom Kamin sitzt und einfach ein leckeres tolles mit dem Birbenaromantollen Bock genießt.

00:23:48: Das ist keine Genuss-Produkte Und ich freue mich auch dass wir diesen Weg gegangen sind.

00:23:54: erst mal ist die Wertschätzung dieser Biere da bei den Kunden.

00:23:59: Also die Wertschätzung ist da, die Biere sind auch hochpreisiger und es ist auch eine Wertschöpfung möglich.

00:24:04: Weil einfach wenn die Fässer sehen und wissen wie das lagert und dass wir das alles von Hand abfüllen, von Hand etikettieren diese kleinen Besonderheiten – das macht richtig Freude!

00:24:16: Denn es gibt genug Leute, die sich einfach mal auf dem Sektor etwas umgönnen möchten.

00:24:23: Und es ist so schön, Friedrich, es ist ja Bier-Sommelier.

00:24:26: Ja du auch!

00:24:27: Ich habe das auch noch etwas später gemacht und dadurch kriegt man einen ganz anderen Horizont und dadurch sieht man das auch anders.

00:24:34: aber ich glaube das kennt jeder.

00:24:35: wenn man erstmal irgendeine Leidenschaft für irgendwas hat wie Kaffee oder wie ... Whiskey oder andere Dinge, dann will man ja immer mehr wissen und man wird immer mehr Spezialist.

00:24:45: Und so ist das beim sommelier auch dass man so viele Erfahrungen macht und so viele Geschmacksrichtung probiert, dass man da einfach diese Genussmomente probiert den Gästen dann auch zu schaffen und Konsumenten

00:24:58: also wir haben jetzt auch schon den Beer sommelier gehört.

00:25:01: ich bin mir sicher dass wahrscheinlich einige draußen vielleicht gar nicht wissen was genau das ist.

00:25:05: vielleicht könnt ihr das nochmal so kurz erklären für die Leute draußen.

00:25:09: Ja, Bier-Sommeldiers.

00:25:11: Man lernt alles über alle Bierstile der Welt.

00:25:14: Man kann sie in einer Blindverkostung hinterher wirklich erkennen und man muss sie auch erkennen...

00:25:20: Aber Bierstiele ist wichtig!

00:25:23: Das hat nichts damit zu tun, ob ich jetzt...

00:25:25: Welche Marke?

00:25:26: Nee, das hat damit gar nix

00:25:27: zu tun.

00:25:28: Und man lernt auch wie die Bierstielen entstanden sind.

00:25:32: Wenn es irgendwo sehr hartes Wasser gibt dass dann eben die dunklen Biere da waren weil dunkle Biere kann man gut mit harten Wasser brauen.

00:25:40: Aber wenn man Pilzen da brauen will, braucht man ein ganz weiches Wasser sonst schmeckt es einfach nicht.

00:25:44: und man kann auch in Amerika die IPA schmecken eben auch anders.

00:25:50: und es gibt auch einen West Coast und East Coast IPA zum Beispiel das heißt aber nur auf der Westküste.

00:25:58: da wächst eben mehr Malz und dass ist dann malzlastiger.

00:26:01: und auf der anderen Seite wachsen mehr die Hopfen sind mehr die hopfen an Baugebiete denn ist es hopfiger also Da gibt es so kleine Unterschiede.

00:26:09: Was toll ist, jetzt ist es erweitert um einen großen Teil der alkoholfreien Produkte und da gibt es auch die unterschiedlichen Herstellungsarten.

00:26:20: Und ich fand sehr interessant bei mir im Kurs wurde aus der Schweiz vorgestellt dass es tatsächlich Hefesammler gibt.

00:26:27: Die Hefen einsammeln in Obstplantagen, die man dem Bier dann zufügt.

00:26:33: aber diese Hefekulturen nicht den Malzzucker zu Alkohol und Kohlensäure, sondern sie bilden den Alkohl nicht.

00:26:41: Haben aber trotzdem eine Art Fermentation die Sie starten und dass es da einen ganzen Zweig gibt weil früher wollte man das ja nicht.

00:26:49: Früher wollte man nur die Hefen haben die wirklich Alkool auch produzierten und das lernt man.

00:26:54: Man lernt natürlich Food Pairing was passt zu welchen Gerichten.

00:27:00: Da tun wir uns immer noch ein bisschen schwer hier in Deutschland.

00:27:04: Die Österreicher sind da ein bisschen weiter, dass eben gewisse Dinge in Kombination viel besser schmecken als alleine.

00:27:10: Man kennt das mit Weintrauben und Käse.

00:27:12: Käse schmeckt mit Weintrauben oder Nüssen einfach anders.

00:27:16: Und so ist es beim Bier auch.

00:27:17: Es gibt ganz viele Dinge die zu gewissen Bierarten fantastisch schmecken und vielleicht auch erst ein bisschen kurios wirken.

00:27:24: Und das lernt man dann eben auch anhand von unterschiedlichen Aromen.

00:27:29: und da gibt es so wissenschaftlich, was passt zu welchem Bier.

00:27:36: Das ist auch toll.

00:27:37: Man lernt natürlich das Bier brauen, man macht selber einen Sud und was Besonderes.

00:27:42: Wir haben damals mit Orangenscheiben ein Helles gebraut und es war auch ganz interessant.

00:27:48: Frederika hat damals ein Rosenbier gebraucht während ihres Sommelier-Lehrgern mit Rosenblättern gestopft, was wir später noch mal nachgebraut haben.

00:27:57: Also Biersommelier ist sehr von den Rohstoffen über Food pairing über Geschichte hat ganz viel und es ist

00:28:06: auch gerade Geschichte.

00:28:08: Ein Zommelier lernt auch wirklich ganz viele bei die Geschichte, das macht wirklich auch... Und

00:28:13: es sind vier Wochenkurs?

00:28:15: Viele

00:28:15: kennen das vielleicht ja vom Wein.

00:28:16: wenn da der Weinsommelier steht und was erklärt und welchen Wein empfehlen sie auch da könnte ich ihn dehnen weil er auf dem Schieferboden gewachsen oder der hat besonders Sonder gekriegt, der hat eine tolle Traube oder dies und das.

00:28:28: So muss man sich das eigentlich auch beim Bier vorstellen.

00:28:31: Wobei ich finde dass das Bier noch viel mehr zu bieten hat

00:28:34: als der Wein.

00:28:35: Durch die Hefe durch Hopfen, durch Malz werden wir vielmehr Möglichkeiten

00:28:38: allein der Hopfen.

00:28:39: Ja,

00:28:40: unterschiedlich.

00:28:40: Die Amerika haben Hopfendolgen, die sind so groß wie ne ganze Faust!

00:28:43: Das ist unfassbar.

00:28:46: verschiedene Hopfensorten es gibt und was die für ein spezielles Aroma haben.

00:28:50: Und das ist schon wirklich ...

00:28:54: Das Nosing ist auch dazu gekommen, früher hat man Bier immer nur nach einem Geschmack beurteilt aber mittlerweile ist man durch das Experimentieren mit vielen Hopfsorten gerade aus Amerika dass das Bier riecht.

00:29:07: Das ist also ein Duft verströmt nach Zitra, also nach Zetronennoten oder Blumenoten oder Weinnoten.

00:29:17: Also die Komponente ist beim Bier auch die letzten Jahre stark dazugekommen.

00:29:21: Gerade bei IPAs merkt man es sehr stark aber auch bei anderen Bieren und das ist eben auch bei unseren Fassgelagerten.

00:29:28: Die schmecken nicht nur wahnsinnig toll nach diesen Fässern in denen vorher Whiskey oder Rum- oder Grummanier gelagert hat, sondern sie duften auch.

00:29:38: Sie haben eine ganz tolle Duftnote und das gab es früher, duftete Bier nicht.

00:29:42: Ja also da steckt so viel mehr hinter als man natürlich erst mal denkt.

00:29:46: Man kennt wie schon gesagt den Wein-Sommelier aber dem Biersommelier hört man relativ selten wahrscheinlich auch hier weil's in unserer Region nicht soviel die Möglichkeit gibt.

00:29:55: Aber natürlich gibt es auch viele Genussmomente.

00:29:59: Es gibt viele Genussmomente, wo wie Sie auch gerade schon gesagt haben mit den Weihnachtsbier.

00:30:04: Man macht sich das auf und setzt sich vor dem Kamin.

00:30:06: Gibt es solche Genussmitte?

00:30:08: Wo ihr am Ende des Arbeitszaug euch zusammensetzt und sagt ja heute war ein guter Tag und wir genießen jetzt grad mal unser Feierambier zusammen?

00:30:17: Ja auf alle Fälle!

00:30:18: Die Stratosphäre bietet sich dafür natürlich an, weil da immer frisch gezapftes Bier unter dem Hahn ist.

00:30:23: Und dann ist es einfach schön!

00:30:25: Dann können wir uns auch in die Stratosphere setzen und dann einfach mal beim schönen kühlen tollen Dich oder

00:30:31: bei Mama eine Rosenlaube im Sommer.

00:30:34: Also mir geht das so... Ich freue mich manchmal richtig auf mein Feieramtsbierchen.

00:30:39: Dann sage ich auch unseren Gästen, also wisst ihr was?

00:30:41: Jetzt macht euch nochmal ein paar schöne Stunden und ich muss jetzt meine Feierantwürde.

00:30:44: Da kommt er auf die Frage, was trinken Sie denn?

00:30:47: Ich trinke jetzt heute an mal gerne, man tut schnell da.

00:30:49: Oder wenn ich mal ein... oder unser leckeres Helles, achtzehn, sechzig hell, übrigens als bestes deutsches Helles ausgezeichnet worden, haben wir uns auch sehr drüber gefreut und das war so nett.

00:30:59: Da hat mir jemand gesagt von einer Brauerei-Besichtigung, der nahm mich noch abends in den Armen.

00:31:03: Ich habe sie noch verabschiedet die Gäste und er sagte Früderike, in deinen Helden ist nix drin was meinem Gehirn sagt, jetzt hast du genug getrunken!

00:31:11: Und das fand ich so nett, ich wusste sowas.

00:31:13: Das war das schönste Kompliment, was Sie mir jemals gesagt haben.

00:31:17: Ich fand, das ist doch nett und da habe ich mich riesig drüber gefreut.

00:31:21: Auf jeden Fall!

00:31:22: Gibt es uns auch so schönen Momente gerade mit Besuchern auf einer Stratosphäre die besonders im Kopf geblieben sind jetzt auch davon?

00:31:28: Ja, ich bekomme wirklich auch relativ häufig zu hören dass die Wertschätzung für das was wir da machen einfach da als dieses familiäre, dass die Bedienung allen nett sind aufmerksam Und da denke ich mir doch manchmal, eigentlich ist das ja auch... Ich freue mich natürlich riesig.

00:31:46: Aber eigentlich ist es auch schade dass es so was Besonderes ist denn wenn man darauf angesprochen wird Mensch sie sind aber alle so nett und man fühlt sich hier so aufkommt.

00:31:55: Eigentlich denke ich mehr wir sind ja Gastgeber eigentlich müsste man das ja überall haben.

00:32:00: eigentlich.

00:32:02: Und am lustigsten finde ich immer, wenn Friederike Gäste hat und ich sitze auf dem Büro dass viele auch zusammen verkleidet kommen.

00:32:10: Dann kommen die als Germanen oder als Tussnell das wir haben so Helme mit Zöpfen Das ist manchmal auch lustig oder haben ihre Team-T-Shirts an, oder ihre Reisesachen.

00:32:22: Also das finde ich manchmal auch ganz süß.

00:32:24: Oder wenn Gäste aus anderen Ländern mitbringen dann finde ich das auch ganz Süß.

00:32:30: Manchmal haben sie ihre Länderfahne dabei weil sie dann sagen oh guck mal wir kommen aus Australien und sind jetzt hier in der Region.

00:32:37: Also das finde ich auch immer, da denke ich mal wie schön ist das denn?

00:32:40: Und die kommen alle zu uns.

00:32:41: Das ist wirklich toll!

00:32:42: Ja, das ist herrlich und wir bieten ja die Brauereibesichtung in Englisch an.

00:32:46: Und das wird auch gerne genommen, denn wir haben auch sehr viel Turit.

00:32:48: holländisch kann nicht jetzt noch nicht.

00:32:49: Da sollte ich vielleicht mal den Angriff nennen, weil wir haben aber auch sehr viele Holländer, die uns besuchen, die hier kämpfen.

00:32:55: Wir haben ja in der Innenstadt am Marktplatz noch ein kleines Stratis Bierladen und das ist doch eigentlich ganz schön.

00:33:01: Da kommen auch viele Touristen rein werden darüber informiert, dass wir uns auch eine Brauereibesichtigung machen können.

00:33:06: Und ich habe sowieso meistens jeden Tag Führungen dann kann man sich noch schnell mit dazu buchen und das kommt auch sehr gut an.

00:33:13: Ja, wir sind touristisch hier in der tolle Region geworden mit dem Hermannsdenkmal den extra Stein... Freilichtmuseum.

00:33:20: Aber wir

00:33:21: haben sowieso eine tolle Region, ich meine auch Lenko.

00:33:23: was hat sich hier alles getan?

00:33:24: Wer hat sich das alles weiterentwickelt und in Kombination überhaupt das ganze Lipperland?

00:33:29: Wir haben so unfassbar viel zu bieten.

00:33:31: da bin ich immer sehr sehr stolz.

00:33:33: und wir bieten ja auch an wenn wir Anfragen von weit weg haben meinetwegen Richtung Dortmund oder hinter Hannover dass wir dann auch sagen also wir unterstützen sie auch gerne dass man so ein Tagesprogramm zusammen stellt dann auch Hotels oder Unterkünfte mitvermittelt und dass man einfach ein bisschen Dienstleistung kommt.

00:33:52: Ja, also so einen Rundumkehrpaket kann man sich vorstellen.

00:33:55: aber es ist schön man hört auch so familiär ist da glaube ich sehr viel.

00:33:58: natürlich nicht nur eure Familie sondern auch die Mitarbeiter die werden euch auch als Teil der Familie mit angesehen.

00:34:04: also zumindest höre ich das so ein bisschen dabei bei euch raus.

00:34:07: ja

00:34:07: das sind sie auch unsere Jungs Die kennen wir alle und wenn die was auf dem Herzen haben, können sie jederzeit.

00:34:13: Meine Schwestersbüro Tür ist für unsere Leute jederzeit auf.

00:34:16: Und höchstens mal bei mir da steht er bitte nicht störe, wenn sie eine Löhne macht oder so.

00:34:22: Aber wir haben ein ganz tolles Team.

00:34:24: das hatte ich ja auch vorhin schon gesagt, dass wir sehr stolz drauf sind... Auch

00:34:27: bei den Stratosphäre.

00:34:30: Das sind ganz viele Lebensmittelstudenten hier aus Lemko und das finde ich natürlich auch mega, weil die können ja auch aus ihrem Studium noch Dinge mit einbringen.

00:34:38: Das ist ja ganz anders als wenn ich mit der Materie gar nicht so viel zu tun habe.

00:34:42: Das macht das auch aus.

00:34:44: Ich glaube, dass gefällt den Gästen auch, dass sie fragen können was sie wollen und bekommen dann doch eine qualifizierte Antwort oder man wartet ein bisschen und dann hat man sich die Antwort eingeholt und sagt dann den Gkästen wie so Sachverhalte sind.

00:34:58: aber da haben wir wirklich ein ganz tolles Team und er bietet Lemko natürlich auch einen tollen Basis weil hier sind ja auch super Studienmöglichkeiten.

00:35:08: Da gewinnen wir sehr drunter.

00:35:10: Was immer schade ist, das ist diese normale Fluctuation weil irgendwann haben die alle mal zu Ende studiert und dann...

00:35:16: Das ist traurig!

00:35:17: Ich bin noch ein halbes Jahr da.

00:35:19: ich so oh nein und dann hatte man sich ja gerade über zwei drei Jahre zusammen geruckelt.

00:35:23: aber das ist eben so.

00:35:26: Dann kommen wieder die nächsten Fröhlichen.

00:35:28: Und

00:35:28: die bringen wahrscheinlich auch viele neue Ideen mit?

00:35:31: Ja,

00:35:31: allein auch was.

00:35:32: Ich habe jetzt zwei hier von Lemco, wo ich ganz glücklich bin.

00:35:35: ein ganz süßes Mädchen, die Ronja und den Simon sind ja auch in der Brauer-Gener TH hier in Lemco aktiv Und die machen komplett die ganze Besichtigungstour schon geführen sehr kompetent und fröhlich.

00:35:48: Und dieses bisschen, was man noch so ein bisschen rechts und links dabei erzählen kann.

00:35:52: Das kriegt man ja auch ganz schnell mit.

00:35:54: Die

00:35:55: Bierbrauer müssen im Sommer Gas geben.

00:35:57: Wenn die dann sagen, oh, ich kann jetzt mal eine andere die Führung machen sind immer ganz glücklich wenn da jemand ist der mal einspringen kann.

00:36:04: Weil hauptsächlich müssen sie hier bierbrauen.

00:36:06: Manchmal

00:36:07: muss man auch die Bierbraue ran aber das ist ja auch gut.

00:36:09: Auch gerade wenn es in einer Ausbildung sind Sie glauben nicht wie wie das schult und auch trainiert wenn man mal wirklich vor so fünf zwanzig dreißig Gästen laut und deutlich mal das Bierbrauen erklärt.

00:36:20: Und unsere Jungs haben, wenn die das ein paar Mal gemacht haben, dann haben auch selber uns gesagt oder dass sie sich auch von einer mündlichen Prüfung gar nicht mehr so aufrichten.

00:36:31: Denn wenn Fragen kommen, dann müssen die die ja auch beantworten?

00:36:35: Oder was Simone gerade sagte man sagt eben, da muss ich meinen Braumeister fragen keine Ahnung jetzt gerade.

00:36:40: aber gleich sage ich es ihnen Diese Fragen, die dann gestellt bekommen haben von den Gästen werden in ihrem ganzen Leben nicht mehr vergessen.

00:36:50: Wir bilden jedes Jahr aus auch schon seit über dreißig Jahren und wir haben ganz viel im Unternehmen, die bei uns die Ausbildung gemacht haben und dann waren sie eben weg, haben nochmal einen Braumeister oder andere Weiterbildungen gemacht und kommen wieder zurück.

00:37:05: Da sind wir auch sehr stolz drauf.

00:37:07: Und wenn man mal zu anderen Brauereien fährt und sieht, dass das welche sind die bei uns gelernt haben... Das ist ein ganz tolles Gefühl!

00:37:14: Also wir legen viel Wert auf Ausbildung und Nachwuchs.

00:37:18: aber die kommen auch gerne weil sie bei uns eben viel sehen können.

00:37:20: Aber

00:37:21: wir hatten ja auch schon mehrere Male den besten Absolventen von Nordrhein-Westfalen.

00:37:24: Ja das

00:37:25: sollte man auch noch einmal erwähnen mit großen Ausrufezeichnungen.

00:37:27: Man kann ja auch sehr Stolz drauf sein und sich aufs Schulter klopfen Dass man so gut den Nachwuchster betreut und auch viel beigebracht bekommt der halt so eine Auszeichnung erst mal bekommt, also da wirklich Hut ab an ihn weinen.

00:37:40: Nicht ja auch an den Jungs oder an jedem selber.

00:37:43: Und bei uns muss man auch noch arbeiten.

00:37:44: Also es ist nicht alles nur auf Knöpfchen drücken reduziert sondern man muss Prozesse einleiten handwerklich und sich überlegen.

00:37:52: und auch wenn man was macht, auch wenn das falsch macht welche Konsequenzen hat das?

00:37:56: Also die Ausbildung

00:38:01: Dann lernt man ja auch wirklich den Prozess von vorne bis hinten und nicht, wie du gerade schon gesagt hast, knäpfchen drücken.

00:38:06: Sondern man versteht auch das Ganze dahinter!

00:38:08: Und wenn man natürlich dafür brennt und sagt hey, das ist so mein Beruf, das mache ich richtig gerne dann ist es natürlich noch mal einfacher und auch besser zu lernen als wenn man das einfach nur irgendwie einmal Knopf drückt und sagt Ja macht er jetzt und der Prozess dahinter geht irgendwo verloren im Gehirn.

00:38:23: Also das ist schon ein großer Unterschied, aber wir kommen natürlich auch noch mal so ein bisschen auf die Bügeflasche zurück.

00:38:28: Die ist ja auch so ein großes Thema bei ihnen und auch Nachhaltigkeiten, großes Thema.

00:38:33: Ja, die Bügeflasche kann man sagen gehört genauso zu Detmo oder wie das Bier selbst.

00:38:37: Warum ist es vielleicht euch auch so wichtig, die beizubehalten und überhaupt zu haben?

00:38:42: Also die Bügelverschlussflasche füllen wir seit neunzehntneunzig.

00:38:45: Unsere Mutter hatte damals unseren Vater davon überzeugt, dass das eine super Flasche wäre und wir fülen jedes Jahr zehn Millionen Flaschen ab und wir haben also insgesamt schon hundert Millionen... Kronenkorken eingespart, die gar nicht erst in den Umlauf gekommen sind.

00:39:01: Wenn man sich das auf dem Haufen vorstellt ist die Bügelverschlussflasche einfach ein wahnsinnig nachhaltiges umweltfreundliches Gebinde.

00:39:10: zudem hat der Mündungsbereich oben durch den Bügel ist er dickwandiger und dadurch kann die Flasche auch sechs bis sieben Mal öfter als jede Kronenkorkflaschen im Umlauf gebracht werden.

00:39:20: Wir haben jetzt manchmal noch Flaschen dabei, weil jedes Jahr gekennzeichnet wird.

00:39:24: Die seit dreißig Jahren laufen die immer noch einwandfrei sind.

00:39:28: Einwandfrei schließen.

00:39:29: es wird auch die Verschließstärke immer gemessen.

00:39:33: bei jeder Flasche wenn sie zu schlapp geworden ist wird hier aussortiert.

00:39:36: und auch dass die flaschen kein Haares haben im inspektor wird alles genau nachgeschaut ist ein wahnsinnig tolles gebinde und dadurch das wir regional sehr stark vertrieben sind, kriegen wir das auch Gott sei Dank sehr gut wieder.

00:39:51: Also wir haben nicht so einen großen Flaschenverlust in der Region.

00:39:55: Wir haben außerdem Naturbelassende oder Altpapieretiketten.

00:39:59: Das ist auch ganz wichtig.

00:40:01: deswegen haben wir als vor drei Jahren eine neue Flaschenabfüllung im Betrieb genommen, mit einer weniger oder stunden Leistung die nicht so hoch war wie die davor.

00:40:11: So können wir einmal individuelle Abfüllungen machen Sonderabfüllungen auch ab tausend Flasches was auch richtig gut angenommen wird für Messen oder Hochzeiten oder für Firmen Die Etiketten genau Und dadurch konnten wir dann auch Altpapieretiketten einsetzen, weil wenn das zu schnell ist geht das nicht.

00:40:29: Bei den meisten Brauereien ist es immer noch Neupapier und das finden wir ein Wahnsinn, wenn man bedenkt wie viel da jedes Jahr dann verbraucht wird an Papier.

00:40:39: Wir haben außerdem unsere Bierdeckelstände und andere Werbesachen aus Holz mit einem Branding, wo Detmolder eingebrannt ist.

00:40:48: Wir achten sehr darauf, dass alles möglichst langlebig oder einen natürlichen Kreislauf hat.

00:40:54: Wir haben auch eine neue Filtration vor fünf Jahren installiert.

00:41:00: Die arbeitet nicht mehr mit Kieselgurr, sondern über Porzellanfilter.

00:41:04: Das heißt wir brauchen kein Kiesl-Gurralginat Und seitdem können wir unser Bier auch vegan nennen, führen das Vegan-Lebel bei allen filtrierten Produkten.

00:41:12: Meine Schwester sagte immer sie wüsste immer noch nicht warum das wichtig wäre.

00:41:16: aber wir können das Webel für, weil bei Bier zumindest und auch da wird kein Alginat abgebaut oder wir brauchen das nicht mehr.

00:41:26: es ist eine vollkommen saubere Sache für dieses Bier auch viel, viel besser.

00:41:31: Wir können damit auch kleinere Chargen filtrieren.

00:41:34: also bei jeder Investition legen wir viel, viele Wert darauf dass es nachhaltig ist.

00:41:39: Wir kann durch die PV Anlage auf unseren Dächern.

00:41:43: Wir haben auch Elektrostabler und Elektroladestationen.

00:41:47: können wir fast uns autark mit dem Blockheitskraftwerk zusammen autark strommäßig versorgen haben mehrere Wasserkreisläufe, dass Wasser immer wieder aufgefangen wird und für Sekundärnutzungen dann benutzt wird.

00:42:02: Also wir sind da ganz zeitlich im Betrieb bemüht nachhaltig zu arbeiten und das macht es uns auch ein persönliches Anliegen.

00:42:13: Ich

00:42:13: muss noch mal was erzählen.

00:42:14: Und zwanzandneunzebzig wo Papa Von Mama gebeten wurde, sich mal mit der Bügelverschlussflasche auseinanderzusetzen.

00:42:20: Mama hatte eine alte Flensburger-Flasche aus dem Lehrgut geholt und hat gesagt Fritze, die Flasche müssen wir machen.

00:42:25: denn wenn man jetzt mit den anderen Flaschen oder mit unserem Residenzpilz damals hieß es noch so wie ein Residenzz statt neben Herford, Barstern bla bla bla stehen da haben wir keine Chance.

00:42:36: Und Papa sagte, oh Gott Renate ich bin doch gerade so froh.

00:42:39: Das war die Bügelverschlussflasche nicht mehr haben weil für ihn bei der Kronkok natürlich neu... das war ja Neuzeit und Mama so nein!

00:42:46: Das geht nicht Fritz.

00:42:47: Du musst dir da Gedanken machen bitte mach das.

00:42:49: Und Mama hat dann den Verkauf übernommen früh bei uns.

00:42:53: Und die hatte auch so ein feines Empfinden für das, was läuft oder nicht läuft.

00:42:57: und dann hat Papa die alte Jagenbechetikierung wieder vom Boden geholt.

00:43:00: Die hatte er noch da.

00:43:01: unsere ganze alte Mannschaft war noch da.

00:43:03: ich bin damals in die Brauermeld- und Melzerlehre gegangen.

00:43:06: Da war ich ja fünfzehn.

00:43:07: Das war gerade die Zeit und das war wirklich herzallerliebs.

00:43:10: Und dann kam mir diese neuen Flaschen und die neuen Bügel.

00:43:13: und die Neuen Bügel hatten natürlich durch dieses V A doch richtig Zuch.

00:43:17: Wir hatten damals gab es noch keine Bügel Verschließmaschine aber unsere alten Mitarbeiter Die konnten das noch zack, zack.

00:43:23: Das kannten die ja noch von früher mit beiden Händen eben die Bügel zu machen.

00:43:26: und als ich in der Lehre war, hab' ich das auch gemacht.

00:43:28: Da bin ich immer dreihundert Meter hinter einer Flasche her gelaufen, bis ich sie dann endlich zuhatte.

00:43:32: und abends konnte ich mit einem Daumen Tende spielen.

00:43:33: und die waren so empfindlich, die Daumen weil ... Weil man diesen Druck... Und das war eine richtig, richtig schöne Zeit!

00:43:41: Dann war das plötzlich auch die Idee und dadurch ist unser Bier Wir waren so expansiv zu der Zeit und hat eben die Bügelverschlussflasche ganz, ganz viel dazu beigetragen.

00:43:51: Weil wir uns damals einfach absetzen konnten.

00:43:54: Und da hatte unsere Mama wirklich genau den richtigen Griecher und die war auch wiederum mit unserem Papa ein richtig tolles Team.

00:44:00: Ja!

00:44:00: Und eigentlich so'n bisschen wie wir beide heute waren die beiden... Der eine war immer auf Krawall gebürstelt.

00:44:07: Unsere Mama und er können loslosloslos loslos und Papa hat das dann realisiert Die haben sich auch richtig gut verstanden.

00:44:14: Und die

00:44:14: Bügelflasche ist einfach so in unserer DNA verankert und heute wird sie wieder gerne auf Festivals und Partys genommen, weil man sie verschließen kann.

00:44:22: Natürlich der ideale Schutz vor irgendwelchen CO-Tropfen oder irgendwelche Dingen.

00:44:27: Man kann sie manchmal sogar noch an Gürtel hängen dann hat man die Hände frei.

00:44:30: also das ist schon ein tolles Gebinde.

00:44:33: und die Bügelflasche Wir finden immer andere Flaschen sind nackt.

00:44:37: Wenn man die dann mal trink, da fehlt irgendwas also.

00:44:39: Man kann sie auch so schön aus der Flasche trinken mit diesen schönen breiten Rand sehr mundfreundlich.

00:44:46: Ja es macht schon einen großen Unterschied.

00:44:48: ist das vielleicht auch schon so?

00:44:48: ein dieses Auch dieses Plop-Bomb öffnen ist schon ein bisschen Markenidentität, kann man sagen.

00:44:54: Man verwindet das ja natürlich auch.

00:44:55: also ich als früher als Kind wollte wenn ich dann irgendwo so eine Flasche mal gesehen habe, wollte die immer aufmachen.

00:44:59: aber ich fand es immer so toll dieses Geräusch und dabei zu hören.

00:45:01: auch heutzutage finde ich dass man noch irgendwie macht das schon was.

00:45:04: Ja,

00:45:04: das ist auch witzig vor allem wenn Leute sagen sie würden immer unser Bier trinken und dann brechen sich die Finger wenn sie in den Bügel aufmachen.

00:45:10: Das kann aber nicht sein was du mir gerade

00:45:11: erzählt

00:45:13: hast.

00:45:13: Aber während Corona zum Beispiel Da war das Ploppen der Bügelverschlussflasche die Kommunikation mit unseren Nachbarn.

00:45:20: Wenn man saß dann ja schon am Mittag um vier im Garten, hat sein erstes Feier am Zbirchen getrunken und da machte irgendeiner plopp und dann ging das nach ganzer Nachbarschaft

00:45:27: plopp, plopp...

00:45:29: Und dann wussten wir alle, dass wir ein Kopf noch oben hatten.

00:45:31: also dieses Plopten-der-Bügel-Flasche ... positive Erinnerung.

00:45:37: Oder

00:45:37: auch bei Veranstaltung ist es immer süß, wenn das Sportstudio in Detmoll stattfindet und während der Veranstaltungen dann überall ploppen.

00:45:46: Das ist einfach herrlich!

00:45:47: Da weiß

00:45:49: man dass die Detmolder trinken.

00:45:53: Die haben ja schon gerade so ein Thema Nachhaltigkeit da auch mit gehört.

00:45:56: Ist das vielleicht?

00:45:58: Ja, viele denken natürlich so mit dieser Bügel-Faschussfasche.

00:46:00: das ist vielleicht ein bisschen teurer als aber ist es vielleicht auch ihr Glaube dass ihr da vielleicht ein wenig Geld sparen sogar könnten dadurch?

00:46:06: Die Flasche ist für sich schon sehr teuer.

00:46:08: und mit dem Bügel und allem also... Das musst

00:46:12: du mal richtig aussagen.

00:46:14: Es spiegelt eben nicht den Wert wieder.

00:46:17: die Flaschen selber kostet uns sechzig Cent Und wir bekommen dann nur unseren Pfandwert von fünfzehn Cent für jede Flasche, die verschwindet.

00:46:26: Oder wenn einer seinen Saft drin einmacht oder irgendwelche das für andere Dinge nimmt, dann tut uns das schon weh, wenn der aus dem Verkehr gezogen wird.

00:46:37: und heute ist es natürlich auch ein bisschen schwieriger.

00:46:39: dadurch dass die Markteinheiten größer werden, dadurch dass die Ketten anders versorgt werden geht das Lehrgut auch manchmal andere Wege.

00:46:50: Das heißt so eine leere Flasche aus Detmold in einem Supermarkt wandert erst mal woanders hin bevor sie dann wieder zu uns kommt und Das ist so ein bisschen schwierig.

00:47:00: Da bin ich auch noch gespannt, wie sich das in Zukunft entwickelt und es gibt ja mittlerweile auch große Lego-Zotiertzentren die automatisiert sind bis zum Ende wo Kameras die Flaschen erkennen Aber die sind auf Bügel nicht eingerichtet, das heißt da passiert es dann auch öfter mal dass der Bügel verbogen wird.

00:47:18: Wenn die aussortiert werden aus Kästen und das merken wir natürlich damit der Bügelspannkontrolle und dann müssen wir oben einen neuen Bügelverschluss drauf setzen und das macht es schon teuer also ist es schon eine teure Geschichte wobei diese Lergo-Zotierung auch ein Wahnsinn geworden ist.

00:47:35: Es gibt so viele Individualflaschen und so viele Dinge, die in ganz Deutschland verkauft werden.

00:47:40: also da wäre ich froh gewesen wenn es damals eine einheitliche Richtlinie gibt.

00:47:44: Die Bügelverschlussflasche sind eigentlich so ein eigener Pool aber dadurch dass jeder natürlich sein eigenes Individuallogo oben drauf hat oder einige auch einen Imbossing das der Namenszug im Glas steht muss das alles sortiert werden.

00:48:00: Wir sind froh, dass wir regional sind und dass wir wirklich fünfzig bis hundert Kilometer drum herum disperbuiert sind.

00:48:06: Dass die Ströme dann relativ direkt zu uns zurückfließen aber trotzdem wie das in Zukunft sein wird weiß man noch nicht genau.

00:48:14: wenn es über die Sortierzentren geht werden wir die Bügel auch sicherlich stärker ersetzen müssen und das geht natürlich sehr ins Geld weil auch nicht mehr so viele Bügelverschlussabfüller in Deutschland bestehen.

00:48:25: Deswegen wird es auch immer teurer, weil das einfach immer weniger nachgefragt wird und dann ist die Herstellung bei den Herstellern sehr.

00:48:33: bei den Glashütten finde

00:48:35: ich eigentlich relativ schade, weil das ist schon irgendwie so ein bisschen Tradition auch.

00:48:38: Finde ich wie gesagt dieses Blockgeräusch und auch einen generell ... es ist ja auch relativ schlau, wenn man jetzt auf Festivals, man kann's wieder zu machen der Flaschenhals.

00:48:49: Das glaube ich hat auch so'n bisschen anderen Geschmack, wenn mal das Bier dann trinkt.

00:48:53: Ja, das ist so.

00:48:55: Wenn ihr vielleicht auch das Det-Molder natürlich mit drei Worten beschreiben müsstet... welche wären das für das Bier?

00:49:02: Oder Hättet ihr noch süffig?

00:49:04: auf alle

00:49:04: Fälle, ja.

00:49:06: Lecker und erfrischend?

00:49:07: Ja.

00:49:08: Guck mal, sich stressen ist so schnell reinigt!

00:49:09: Das ging doch super!

00:49:11: Würdet ihr das

00:49:12: auch... Aber immer, dass es süffiger ist, aber wirklich zu lecker.

00:49:16: Es läuft.

00:49:18: Wir sind da wahrscheinlich auch ein bisschen gefärbt in unserer Meinung.

00:49:23: Ja, aber das ist ja relativ einig.

00:49:27: Es gibt dann irgendwie so eine besondere Komponente, woran man das vielleicht erkennen kann auch zwischen zehn verschiedenen Bieren oder würdet ihr das jemals immer wiedererkennen?

00:49:38: in Balance.

00:49:39: Es gibt einige Biere, die sind im Antrunk bitter und im Nachgang aber nicht volumig.

00:49:44: Und ich habe bei unserem Bier oft das Gefühl, da muss sie jetzt noch ein zweites von

00:49:48: trinken.".

00:49:49: Das ist eigentlich diese Süffige, dass man sagt, nicht so, ja, das war jetzt gut, aber da brauche ich jetzt nicht noch ein Zweites von viel.

00:49:57: Einige Biere machen auch einfach so satt, die schneuen ein bisschen den Alt schon zu.

00:50:02: Aber jeder hat einen anderen Geschmack und jeder ist individuell für sich ganz alleine entscheiden.

00:50:09: Ja, da hat jeder einen anderen Geschmack.

00:50:11: Denn ich trinke gerne ein etwas gehopftes Bier.

00:50:13: Ich trinque natürlich gerne mal das helle, das ist weniger gehofft aber ... Trinke auch gerne so meinen Tustenelter, mein Pilz, auch gerne mein Herb oder mit mehr Röstmalzen hier, das Kellerbier, trincke ich auch sehr gern das Landbier.

00:50:24: Ist mega!

00:50:26: Also immer, wo man auch Lust draufhat und dabei ja sechsundzwanzig Biera haben.

00:50:30: Und ich bin ja auch so ein bisschen mehr fruchtig unterwegs.

00:50:33: Ich mach das Beachblue im Sommer gerne auch mal mit Eiswürfeln drin.

00:50:37: Da kriegt Friderike immer eine Gänsehaut, weil sie sagt, das kannst du noch nicht machen!

00:50:41: Aber im Sommer liebe ich das in so einem bauchigen Glas.

00:50:44: und dann das Cranberry-Saft drinnen, Orangensaft, Apfel... Und es haben damals die DJs vom Senne Beach Festival zusammen bei uns in der Brauerei kreiert und haben gesagt, wir möchten gern dass es anders schmeckt und nach Festivals ein bisschen fruchtig aber auch nach Power und das mag ich sehr gerne.

00:51:02: Ich mache aber auch das Erdbeerminze für mein Leben gerne, aber auch damit Eiswürfel drin.

00:51:07: Kirsche und Gin!

00:51:09: Ja natürlich,

00:51:11: den schmeckt da auch lecker.

00:51:12: Wir haben einen ganz tollen hopfen gestopften Gin aus dem Frankenland und der mit dem stimmt schon.

00:51:17: Und was wir jetzt ganz neu haben ist unser Stratterol.

00:51:19: das ist unser Naturradler mit Sitzelianischer Zitrone und Hulunder und Aperol und das ist lecker.

00:51:28: Und dann ist da noch ein bisschen was drin, was wir nicht sagen.

00:51:30: Das ist so'n bisschen Feenstaub.

00:51:32: und das sind meine Nullkommasieben-Litterflasche auch ganz, ganz.

00:51:35: heute hat meine Schwester auch wieder die Flaschen gefunden unter die Stratterolderschön in der Farbe in blau drauf und unser Detmoldaroyal ist auch seit vielen, vielen Jahren sehr beliebt.

00:51:46: Aber die Leute lernen das auch kennenwende zur Brauerei besichern und kommen... Das gibt es immer als Apparativ, als Begrüßungsdrunk.

00:51:52: Das Royale ist ein ganz feiner Viersichtlikör mit einem ganz trockenen Prosecco in unserem Weizenbeer aufgefüllt.

00:51:58: Es ist auch ein toller fruchtiger Apparatif.

00:52:00: Das ist dann noch einfach mal wenn die Leute sagen wir mache ich nicht kann ja mal passieren.

00:52:06: Dann frage ich mich natürlich was macht ihr denn in der Brauerei?

00:52:08: Aber das ist gar nicht schlimm weil wir haben ganz viele andere schöne Sachen.

00:52:11: Oder der ein hatte auch jetzt eine Glutenunverträglichkeit oder er konnte keine Kohlensorge haben.

00:52:16: Die habe ich erst mal einen hopfengestopften Gin gegeben!

00:52:20: Geht auch.

00:52:20: Ja, am besten mit dem Gläsernen.

00:52:22: Wir haben so schöne Glasstrohhalme mit Detmolderein reingelesert und auch mit dem Eis.

00:52:26: Aber wir haben einfach für alle was?

00:52:28: Für alle Unverträglichkeiten und für alle Verträglichigkeiten.

00:52:31: Ich

00:52:32: bin jetzt, wie du schon gesagt hast, da reinkommen und sagst ich mag eigentlich kein Bier.

00:52:35: Gibt es irgendeine Sorte wo selbst die ungestimmt werden

00:52:39: im Royal?

00:52:40: Mit

00:52:40: dem Royal und auch was meine Schwester sagte mit unseren Fruchtbieren.

00:52:44: weil man merkt ja nicht dass das Bier unter Stratler Das heißt auch, das Naturratler heisst Stratler.

00:52:50: Weil wir Strateisen ist ein kleines Wortspiel und genau wie mit der Stratosphäre oder dem Stratorohl.

00:52:55: aber ich finde da viele Leute die hier aus der Region kommen wissen dass es die Brauereistrate gibt dann ist das erklärt sich von selbst durch den Namen nicht immer ganz praktisch.

00:53:06: Aber das Naturradler ist auch so mit der zivilianischen Zitrone so erfrischend dass das wirklich welche die sonst dem Bier nicht so zugetan sind gerne Tränen?

00:53:15: Ja

00:53:16: Und eben halt das Royal auch und der Strate Roll auf alle Fälle.

00:53:20: Das schmeckt ja auch ganz fruchtig.

00:53:22: Ja, und Beach Brew ...

00:53:23: auch!

00:53:26: Also wir finden was.

00:53:27: Und das Schöne ist auch dass die Gäste auch alles probieren können bei uns und dann auch sagen Mensch im Supermarkt findet man das gar nicht.

00:53:34: aber bei uns ist es halt so.

00:53:35: in den Supermärkten sind wir ganz gut gelistet mit unserem Pilzlandbier und Tusnel da meistens jetzt auch mit dem Hellen langer Weg, dann muss das erst gelistet werden in den großen Zentralen.

00:53:47: Wir haben aber viele Supermarkt, die noch in Naber geführt sind.

00:53:51: Die auch noch einen gewissen Prozent hat selber einkaufen können und

00:53:54: die bauen dann immer eine ganz tolle Ecke mit allen Produkten auf.

00:53:58: Und das ist dann immer mega.

00:54:00: also da finden wir uns auch wieder.

00:54:02: wenn wenn uns einer besucht hat dann erinnert man sich auch ah guck mal das habe ich doch auch getrunken und dass wenn wir nur mit einer Sorte stehen im Regal ist es echt für uns schwierig sich gegen die anderen.

00:54:11: Ja

00:54:12: dieser Point of Sale hat sich halt auch in den letzten Jahren geändert.

00:54:15: Aber

00:54:15: daran merkt man auch welche sind, die dann wirklich auch ihrem Kunden in breiteres Sortimenten.

00:54:21: Da gibt es ja genug von!

00:54:23: Und ich wollte gerade meinen, also da ist so ein riesen breites Sortiment.

00:54:26: Das kann man gar nicht mit irgendwie drei Sorten einmal im Supermarkt abregeln.

00:54:29: Da ist für jeden was dabei selbst.

00:54:31: Für Leute die sagen, ich mag normalerweise kein Bier oder ich trink vielleicht gern etwas Fruchtiges auch vielleicht im Winter oder im Winter freue ich mich gerne über so ja so ein etwas dunkleres Bier.

00:54:40: Da gibt es ja so viele Möglichkeiten wie man da hat und finde ich eigentlich schade wenn man da die Leute so ein bisschen das müssen vorweg nimmt.

00:54:46: aber man kann glaube ich bei euch auch noch mal ganz gut einkaufen.

00:54:48: direkt vor Ort war der Brauerei

00:54:50: Ja, wir haben einen schönen Verkaufspavilion auf dem Hof und das ist auch mein Baby.

00:54:53: Ich liebe das!

00:54:54: Wir haben da ganz viele Produkte drin, wo unser Bier einfach auch drin ist.

00:54:58: Ich habe sogar von meinem Freund Möller aus Bälle vom Straußenhof den Straußeneierlikör weil die Straußen unsere Bierträber futtern.

00:55:07: Und dann haben wir doch wieder eine Verbindung.

00:55:08: Dann waren die

00:55:09: Tiere wieder.

00:55:11: Die

00:55:11: Tiere

00:55:12: wieder?

00:55:13: Ja, und dann haben Fleisch und Bierbeißer, hier Ruskerschmaus.

00:55:19: Landbärnudeln?

00:55:20: Landbärenudeln, Tussneldernudeln.

00:55:22: Wir haben ganz leckeren Biersämpf.

00:55:25: Und Chili-Mango-Dip.

00:55:28: Wir machen auch ganz viele tolle Präsentkörbe.

00:55:30: Letztes Jahr haben wir für einen großen Baumaschinenhersteller dreitausend PräsENT-Körper gepackt und sogar versendet, das war die erste Herausforderung in dieser großen Ordnung.

00:55:40: Da

00:55:40: kam UPS mit Miumbo auf dem Hof und da haben wir achtzehn Paletten Geschenke draufgepackt.

00:55:45: Das war ich!

00:55:46: Das war toll.

00:55:47: Aber da haben wir uns auch wieder ganz viel Mühe gegeben, haben viele in Individualsachen gemacht und auch hier von unserem lieben Chor, dass der die schönen Metall-Sachen macht.

00:55:58: Wir haben hier eine ganz tolle Region wo wir wirklich super schöne Sachen machen.

00:56:02: Und

00:56:02: ich finde es schön, dass sie das auch so verwindet.

00:56:05: Mit den Straußenhof ist irgendwo immer wieder eine Verbindung zwischen den Leuten und dass man da auch lokal die Leute ein bisschen unterstützt und sagt wir bieten hier was von euch an ihr betet etwas von uns an und so arbeitet man hand in Hand und das finde ich schön und das macht die Region noch so ein bisschen aus.

00:56:20: Ja, auf alle Fälle.

00:56:20: Und da kommen dann immer neue dazu und wir haben auch so eine Unternehmer-Community und der ruft ja einen, der Becker Bierer ruft dann den Fleischer Jupps an und dann mich und da kriegen wir schon irgendwas Schönes unter eben Ezer mit den schönen ... Die haben ja auch tolle Sachen, die Holzkisten von gehabt und dann Dabersheimisches reingepackt.

00:56:37: also da gibt es schon viele schöne Ideen und Ansätze.

00:56:41: Also wenn man da in den Familien reinkommt, dann sieht man Sachen.

00:56:45: Muss man ganz genau hinschauen?

00:56:46: Weil das sieht man vielleicht wirklich was von der E-Mail-Zau oder da mal ein bisschen was.

00:56:49: Also wirklich schön!

00:56:50: Das finde ich eine richtig coole Sache.

00:56:53: Wir haben ja schon so ein bisschen über die Brauerei Führung gesprochen, die du auf Rhetorik relativ häufig machst und eigentlich fast so gut wie jeden Tag.

00:57:00: Wie

00:57:01: oft probiert man da natürlich... wie oft probiert man da so sein eigenes Bier?

00:57:05: Also so ein ganzer Tag, der ist schon geprägt.

00:57:09: Wenn wir filtrieren das nach der Filtration vor der Abfüllung wird das Bier verkostet.

00:57:13: Das muss man sich aber nicht vorstellen dass man da sich gemütlich hinsetzt und zwei Gläser Bier trinkt sondern Man nimmt einen Schluck Bier und dann noch ein Schluck.

00:57:21: Und dann guckt man nach der Rezents, wie viel Kohlensore ist drin?

00:57:24: Ist das Bier lecker, hat das keinen Beigeschmack und wird zur Abfüllung freigegeben.

00:57:30: Dann trinkt man es nach der Abfüllung ob da alles frisch ist und lecker.

00:57:33: Das sind aber hermeopathische Mengen.

00:57:36: Das ist ein Schlück, das sind vielleicht hundert Milliliter.

00:57:39: Aber Bier muss man runterschlucken, also weil hinten im Rundbereich die... Die

00:57:45: Bitterstoffe.

00:57:46: Also das ist nicht dieses Spitting was man beim Wein macht, außerdem wäre das ja fürs Bier auch viel zu schade.

00:57:51: Ja genau!

00:57:54: Und abends tränke ich gerne ein zwei Flaschen zu Snälder oder Pilz oder irgendwas von uns frisch gezappt ist.

00:58:03: Aber

00:58:03: wenn wir Produkt Neuentwicklung machen, ist es manchmal schon ein bisschen hart dann.

00:58:06: Wenn wir die letzte Feinabstimmung machen, dann sitzen wir manchmal schon um Achtur da und probieren und weil dann die Geschmacksnerven auch noch recht frisch sind.

00:58:16: Und Verbrauch bis zehn Uhr hat man die besten Geschmacksnerfen morgens.

00:58:20: Guck mal!

00:58:21: So Bierverkostungen finden sie vielleicht auch relativ häufig vormittags statt oder?

00:58:25: Ja immer mal sagen gleich ja.

00:58:28: Es ist genau der Grund darum, dass man sagt okay da sind die Geschmacksnerven dann ein bisschen... Also

00:58:32: nicht für unsere Gäste aber für uns von Ja.

00:58:34: Das ist so und wir sind immer im Team.

00:58:36: also das ist ganz wichtig und unser Buchhalter sagt immer Wir möchten ihn noch bitte als unvorbereiteten Dritten immer dazu nehmen oder?

00:58:45: Also wir machen das im Team, weil wir ja auch alle Geschmäckern abbilden wollen.

00:58:48: Was uns schmeckt muss nicht dem Kunden schmecken.

00:58:50: also insofern hat jeder so eine andere Präferenz.

00:58:54: und dann stimmen wir ab und sagen, nee, das war's noch nicht!

00:58:57: Wir müssen nochmal und dann verabreden wir uns den anderen Morgen wieder und bis es dann soweit ist.

00:59:03: Also gerade bei solchen Sachen die wir selber zusammenstellen, so Mischsachen... Reuel hat es auch etwas länger gedauert und beim Stratterol fehlt da auch dieses bisschen.

00:59:13: Und das Schwierigste ist eigentlich, dass der Geschmack über die Zeit bleibt.

00:59:17: Also es war beim Royal auch am Anfang schwierig, dass das immer noch lecker schmeckt nach sechs Monaten, sieben Monaten, dass man nicht so einen Alterungsgeschmack hat.

00:59:27: Das ist bei einigen Sachen eine Herausforderung.

00:59:30: Bei uns wäre es immer am schönsten wenn alle Dinge ganz frisch getrunken würden.

00:59:33: aber man hat ja nun auch seine Logistikwege und man hat auch seine Mindesthaltbarkeit.

00:59:38: Aber wir sind auch... Wenn wir selber irgendwo mal Produkte in der Hand haben die dann so zwei Jahre haltbar sind, dann sagen wir auch ey da ist das Beste bei raus.

00:59:47: Das will eigentlich gar keiner mehr trinken oder das ist immer so.

00:59:53: halbes Jahr ist schon okay.

00:59:55: es eine Herausforderung wenn höherer Alkohol da ist hält er sich von alleine schon länger.

01:00:00: aber so bei anderen Bienen dass eben dieser frische Geschmack ist der schönste.

01:00:05: Ja, Bier ist auch sehr empfänglich.

01:00:07: Wenn man eine gewisse ... Also wenn Bier vom Supermarkt in der Sonne steht dann nach einer Stunde hat das Bier so einen Alterungsgeschmack und es schmeckt oxidiert, dass man das eigentlich nicht mehr trinken möchte.

01:00:21: Und deswegen wenn man an dieser Angebote die meisten wissen aber halt viele nicht.

01:00:25: Das ist einfach nur eine Unwissenheit.

01:00:27: Die meinen das gut und stellen das vorgehen.

01:00:28: Da war's ja auch nicht so sonnig bei uns.

01:00:30: Ja, wenn man jetzt Sonne

01:00:32: ... Sonne ist tödlich fürs Bier Und

01:00:35: Kälte nicht ganz so.

01:00:37: Es gibt

01:00:37: mit Kältetrübung bei null Grad, aber das ist eine reversibler Eiweiß-Trübung.

01:00:41: Das atomisiert sich wieder wenn es wieder wärmer wird.

01:00:44: Aber

01:00:45: Sonne ist schon

01:00:46: schwierig?

01:00:47: Das ist ein richtig metallischer Breitergeschmack und oxidiert halt.

01:00:56: Man kennt das auch, wenn man irgendeine Bierflasche in der Sonne standen, dann trinken die wenigsten ja das natürlich gerne!

01:01:03: Aber auch selbst wenn es dann kalt gemacht wird im Kühlschrank, man merkt das doch.

01:01:07: Das ist so ein bisschen wie verwundet.

01:01:09: Aber das ist wie Butter mit Butter in einer Sonne geschmolzen und dann wieder kühl wird.

01:01:12: Es hat ja irgendwie einen anderen Geschmack.

01:01:14: Das kriegt man auch nicht wieder hin.

01:01:16: Also immer schön natürlich, dass wir irgendwo schönen Kühl lagern, das es dann auch weiterhin noch gut schmeckt, auch für die Supermärkte, dass man's nicht draußen stehen hat.

01:01:22: also da wissen die Leute auch draußen da lieber vielleicht das Bier von drinnen geben,

01:01:26: ja auch wenns gut gemeint

01:01:27: war.

01:01:29: Sonst die ganze Kiste hin kann man sagen.

01:01:32: aber so ein Prozess der Bierverkostung wie lange dauert das wirklich bis oder ungefähr bis ihr sagt okay jetzt kannst auf dem Markt?

01:01:40: Ganz

01:01:40: unterschiedlich.

01:01:40: Kommt immer ganz drauf an, was es sich handelt wenn wir nur einen neuen Hopfen probiert haben oder wie.

01:01:46: unser Ambeil ist auch der Burner.

01:01:49: Das müssen wir mal wieder machen das ist ausverkauft und dann haben wir lange Zeit den guten Hopfen nicht.

01:01:53: Erzähl das doch mal mit Amerika.

01:01:54: Ja wir haben gehört über unseren Hopfenlieferanten dass in Oregon an der Universität eine neue Hopfensorte gezüchtet worden ist die Strata-Hopfen hieße.

01:02:08: Dann sagt er, wär das nicht was für euch?

01:02:09: Das wäre doch lustig.

01:02:10: Und dann haben wir mit denen gemäht und es war ganz nett mit der Universität und die waren so stolz, dass sie auch nachgefragt haben, haben uns dann drei Kilo Hopfen verpackt und da haben sie gesagt, wir haben den ganz frisch geerntet und haben den vakuumiert und verpacked damit ihr ihn auch ganz frischt dann verbrauchen müsst.

01:02:28: und wir gewartet und gewartet.

01:02:31: Dann kriegten wir einen Anruf vom Zoll, dann haben die unser Paket aus dem Zoll rausgefischt und haben gedacht, da wären Drogen drin.

01:02:38: Und haben den aufgeschnitten... Oh nein!

01:02:40: ...und dann haben wir den Zoll abgeholt und sind sofort in der Brauerei, haben alles vorbereitet, haben sofort eingebraut und haben den Hopfen beim ersten Mal sofort verwendet.

01:02:52: Das hat dann auch super geschmeckt.

01:02:53: Wir haben Oregon Bescheid gesagt und beim nächsten Mal haben sie es extra deklariert und das stand dann alles drauf.

01:02:58: Aber das war auch so eine Zeit America First wo Trump gesagt hat, der Hopfen darf das, also eigener Hopfen verlassen.

01:03:06: Nicht in andere Richtungen, weil es ja von der Universität kam und Forschungs-, praktisch eine Forschungssorte war.

01:03:15: Aber das war so lustig dass der Zoll gesagt hat oh das tut uns so leid!

01:03:18: Wir haben gedacht was haben wir denn da?

01:03:20: Und haben das aufgeschnitten und dann war's hopfen

01:03:23: No

01:03:25: dope, no hope.

01:03:27: Aber es ist eine lustige Geschichte die man jetzt erzählen kann.

01:03:30: Aber jetzt weiß man's natürlich besser fürs nächste Mal!

01:03:33: Wenn man auch so ein Bier trinkt als Braumeister oder Bierbrauer gibt's dann auch irgendwie so wo man das noch richtig genießt?

01:03:41: Oder analysiert man das automatisch schon so ein bisschen...

01:03:43: Erst analysiert meines und dann wirds für gut befunden und dann genießts meines.

01:03:48: Das ist auch gut.

01:03:50: Gibt es vielleicht auch so, ihr Türmal die Menschen haben über das Bier braunen?

01:03:53: Wo ihr sagt, da möchten wir vielleicht mal ein bisschen aufräumen?

01:03:56: Nur bei sieben Minuten gezapften Bier...

01:03:59: Also ich weiß nicht mehr, wer das damals ins Leben gerufen hat.

01:04:01: Der größte Quatsch, den ich jemals gönnend in sieben minuten gezapptes Bier ist Mause totgezapft.

01:04:07: Man muss einmal den Hahn aufmachen und dann muss man vielleicht Wir warten bis ich der Schaum ein bisschen gesetzt habe, aus dem Sinn fünf Liter Schaumeinliter Bier und da muss man nochmal einen Strutz oben richtig drauf machen.

01:04:19: Und dann muss das Bier raus.

01:04:20: also ja.

01:04:21: Genau!

01:04:23: Aber sonst gibt es vielleicht auch Bierbauch.

01:04:25: Bierbaucht gibt's auch nicht.

01:04:26: Also ein Litter Bier hat vierhundertvierzig Kalorien.

01:04:29: die alkoholfreien Biere unser alkoholfreies Pilz hat zum Beispiel siebzehn Kalorieren pro hundert Milliliter.

01:04:36: Der Bierbauch kommt nicht vom Bier selber, sondern weil der Hopfen appetitanregend ist.

01:04:42: Weil man dann gerne kennt vielleicht auch jeder wenn man nach Hause kommt dass man da nochmal am Kühlschrank vorbei geht und nochmal reinguckt was es da so leckeres gibt.

01:04:51: und das ist ein bisschen schwierig weil das Fett nicht so schnell aufgespalten werden kann weil eben der Hopfen sehr Appetit anregt.

01:04:59: Wir hat

01:04:59: Kohlenhydrate, Kohlenhydrate und Fett ist eine schwierige Kombination.

01:05:03: Ja dann muss man natürlich auch fassen das macht ja die Masse macht sie immer.

01:05:07: also lieber genießen und bewusst trinken als statt überbewusst.

01:05:11: und dann schmeckt er glaube ich auch irgendwann alles gleich.

01:05:13: Bei mir ist es so wenn ich mal gefeiert hab abends dann habe ich abends keine Hunger.

01:05:17: aber morgens da muss ich meine Schwester weiß genau Wohnung nach Schinken und Rühreirich, ne dann?

01:05:23: Ich hatte eine

01:05:26: Freundin, die hat immer sich ein Toast mit einen Curry-Gewitzkettern und Röstzwiebeln drauf gemacht.

01:05:31: Immer abends.

01:05:32: Immer wenn sie nach

01:05:33: Hause kamen.

01:05:34: Wo sie da bei mir war, musste ich das auch noch mal besuchen!

01:05:37: Das ist

01:05:37: wahrscheinlich ein geheimem Rezept.

01:05:39: Wahrscheinlich.

01:05:40: Wahrschein jetzt besonders gut geschmeckt.

01:05:42: Aber ja, das sind halt so ja... ...bewusste Tradition kann man sagen.

01:05:47: Ja, Strata, wie er mir eben schon ein bisschen gesprochen hat sehr regional verbunden.

01:05:51: Gibt es auch vielleicht einen Grund, warum ihr nicht unbedingt überall in Deutschland stehen wollt oder wie sieht das

01:05:57: da aus?

01:05:57: Eigentlich auch der Nachhaltigkeitsgedanke weil es gibt überall Brauereien und wir müssen jetzt nicht in Bayern stehen wo die kleinen Orte wirklich selber tolle Brauenein haben.

01:06:09: Wir wollen hier unser Bier verkaufen.

01:06:12: Wir kommen aus der Region, klar freuen wir uns wenn einer mal eine Kiste mit nach Schweden nimmt oder irgendwo im Urlaub mitverbreitet.

01:06:19: aber das ist eigentlich unser Nachhaltigkeitsfokus.

01:06:22: Das muss nicht siebenhundert Kilometer irgendwohin gefahren werden und wir brauchen natürlich unser Lehrgut auch zurück, es ist auch ein bisschen eigener.

01:06:30: Auf jeden Fall.

01:06:32: Starke verbunden, Deadmold heißt ja, man hat ja auch Deadmould in sich.

01:06:36: Wie wichtig ist die Stadt Deadmolt für das Bier an sich oder für die Brauerei?

01:06:42: Also ganz wichtig wir finden schon dass Detmold eben für uns auch sehr prägend ist und das war auch der Grund damals, warum wir gesagt haben Mensch!

01:06:51: Wir müssen auch ein Brauhaus in einer Innenstadt bauen.

01:06:54: Dann wenn einer Detmolt besucht in der Innenstadt und sieht gar nichts von uns dann wäre es ja schlecht und wir sagen hinterher wir sind Detmolter und die sagen wir haben aber gar kein DetmOLder getrunken in der inner Stadt geht doch nicht Und deswegen haben wir jetzt auch den Bierladen am Marktplatz damit die Leute das auch mit uns verbinden.

01:07:12: Der Detmolder Hof, das ist ja auch unter unserer Führung oder unser Immobilie- und Extrablatt unten am Schlossplatz.

01:07:19: Das ist für uns eben wichtig dass wir mit Geselligkeit und Gastronomie die Innenstadt bereichern.

01:07:25: aber Detmolt selber mit dem Theater, der Musikhochschule, der Uni, den Schloss mit ganz vielen Dingen Das sind wir und wir möchten auch, dass die Leute an die tolle Stadt denken.

01:07:36: An uns auf dem Pilz haben wir deswegen immer noch die alte Stadtsiläute von Detmold um einfach die Verbundenheit zu tragen.

01:07:44: Denn das ist ja das was man assoziiert.

01:07:46: Die sollen das einfach Detmolt als schöne Stadt mit uns assozieren.

01:07:51: oder eben unser Bier soll Detmalt flügeln andersrum ab.

01:07:55: wenn wir haben so viele unfassbar tolle Sachen in unserer Region und ich liebe das auch.

01:08:00: Und die Leute, die zu uns kommen... Wir haben auch viele Touristen, die sagen Mensch es kann man ja wirklich an einem Wochenende alles gar nicht abarbeiten was es alles gibt und das ist schon... Und auch

01:08:12: tolle Firmen ne?

01:08:13: Tolle Firmen.

01:08:14: Also die Firmen, also das ist überhaupt mega und dass wir wenig Leute

01:08:17: sind.

01:08:17: Lemco weiß es ja auch, das ist ja alles mega!

01:08:20: Sie

01:08:21: haben so tolle Firme und wir in Detmold auch, wir haben Global Player, die viele gar nicht auf dem Schirm haben...

01:08:28: Und wenn man dann manchmal in der Politik sieht, denken sie uns gibt's hier irgendwie auch die ganze Region gar nicht richtig?

01:08:34: Man wird immer gar nicht so wahrgenommen für das, was wir hier haben und bieten.

01:08:38: Aber das war ja das Problem von NRW ja irgendwie auch schon immer dabei.

01:08:41: Haben wir die besten der Besten?

01:08:43: Ja also finde ich eigentlich auch relativ schade.

01:08:45: Ich hatte es ja auch zum Anfang glaube ich schon gesagt dass man da ist gibt's so viel was die Region hier zu bieten hat an Unternehmen die einfach nur ein bisschen ja Bisschen Sichtbarkeit brauchen oder auch finde ich auch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit haben dürften weil wir sind in einer Region die wirklich stark vertreten ist was Industrie angeht was sämtliche Sachen angeht.

01:09:03: natürlich geht Es gibt viele Unternehmen, die jetzt mittlerweile Insolvenz geworden sind.

01:09:07: Aber es gibt genug andere, die noch da sind und die auch weiterhin richtig stark vertreten sind.

01:09:12: Ja

01:09:12: wirklich!

01:09:13: Allein in Lemgut haben ja auch Global Player wie Isringhausen mega oder Brassler haben wir auch Frauen geführt oder hier im Möllerbau, das sind doch unfassbare Unternehmen.

01:09:24: Ja wir haben eine tolle Region und dadurch dass so viele zu Besuch auch bei uns sind merkt man das auch erstmal.

01:09:29: dann sagt man dann googelt man die und schaut mal wer ist das eigentlich?

01:09:33: Das ist ganz toll!

01:09:35: Und das lieben wir ja auch und das macht auch ne andere Struktur weil es einfach auch viele Familienbetriebe noch sind oder eben auch welche die internationale Erfahrungen haben.

01:09:46: das befruchtet sich gut, das ist toll.

01:09:48: Ja, wir haben noch einen richtig tollen Mittelstand hier.

01:09:50: Und viele Unternehmen die von zwanzig bis achtzig Mitarbeiter haben, die fleißig sind und innovativ sind und auch Familien geführt und innovativ sind und sich auch behaupten.

01:10:04: Auf jeden Fall!

01:10:06: Wenn man jetzt auf diesen vielen Führungen bzw es kommen ja sehr viele Leute zu euch in die Brauerei lernt man da auch viele Leute aus der Region kennen?

01:10:14: Ach,

01:10:14: auf alle

01:10:14: Fälle.

01:10:15: Und Reke kennt ganz viele!

01:10:16: Ich wundere mich immer wenn ich mit ihr irgendwo unterwegs bin und sage wer ist das denn schon wieder?

01:10:20: Woher kennst du denen?

01:10:21: Du die waren erst letzte Woche bei uns.

01:10:24: Das ist unglaublich.

01:10:25: Ja, das ist

01:10:26: wirklich unglaublich und ich liebe das und ich versuche auch... Sofort bei Zweilen habe ich es jetzt geschafft, dass wir die sofort umstellen.

01:10:35: Falls man die uns besucht haben, die mal unser Bier trinken, die man aber gar nicht so auf dem Schirm hatte und das die uns auch was beliefern können ist ja etwas was produzieren sie dann haben Sie auch was für uns.

01:10:45: oder Wir

01:10:47: haben schon ganz viele Visitenkarten

01:10:49: gesammelt und aber manchmal haben man auch drei, vier die machen so ungefähr das gleiche.

01:10:55: Da denkt man sagt meine Schwester auch mal ihr könnt nicht alle vier jetzt nehmen.

01:10:59: Ja aber das ist eigentlich schön.

01:11:01: wir probieren da schon Netzwerk zu betreiben

01:11:03: und dass man auch jeden berücksichtigt die uns auch berücksichtsig allein schon aus Verbundenheit hier.

01:11:08: das war alles zusammen einem Strang ziehen in unserer Heimat.

01:11:12: Das merkt man auf jeden Fall, das ist ein richtig regionaler Zeitgeist und eine richtige Unternehmenskommunikation auch untereinander.

01:11:18: Und ich

01:11:20: würde auch nicht rechtlich gerne noch ... Ich verbreite das auch.

01:11:23: Also wenn auch für unseren Verkaufsparwillingen... Ich bin immer auf der Suche nach tollen Lebensmitteln, wo irgendwie unser Bier drin ist!

01:11:32: Unter Bierbrand oder unter Kirschenbierli-Körer.

01:11:34: Wir haben auch jetzt Glühbirrstollen, aber letzte Woche schon wieder gekriegt.

01:11:38: Und

01:11:39: da ist unser Kierspiel ... Unsere Glühkirche ist da drin und ... Also wer da noch, wer das jetzt hört und hat irgendwie noch Ideen, tolle Sachen.

01:11:48: Wir hätten auch so schrecklich gerne mal aus Treber noch irgendwas gemacht.

01:11:53: Gekutterte Treber- und ein paar Treberschips oder irgendetwas... Das ist

01:11:56: zum Beispiel auch noch ein schönes Projekt wo du das gerade sagst.

01:12:00: Wir sind mit Studenten im Dialog dass man aus den Trebern des Protein rauswäscht und Triebermilch gewinnt.

01:12:08: Es gibt schon einen Projekt, wo man eben die Treber in Triebermilch nochmal weiter abzykeln kann.

01:12:17: Und was wohl auch ganz lecker ist, aber die Forschung im Moment daran, dass es dann auch in Kaffeemaschinen schäumt und das man das wirklich wie Milchersatz nehmen kann.

01:12:25: Also da gibt's auch so spannende Projekte mit der Lebensmittelhochschule und hier mit der Uni zusammen.

01:12:33: also da wird gerade auch viel gemacht.

01:12:36: Träber- und auch der Hopfen, dass die Öle noch mal raus gewaschen werden?

01:12:39: Ja!

01:12:40: Da gibt´s auch noch interessante Dinge.

01:12:43: Man sieht immer nur Bier, aber da ist wie schon Ihnen gesagt so viel mehr hinter was da ist.

01:12:48: Und natürlich in den Biermarkt verändert sich auch immer wieder.

01:12:51: Merkt ihr das vielleicht auch dass weniger Alkohol oder bewusster Alkohl getrunken wird?

01:12:56: an dem Konsum von den Menschen aus ein bisschen?

01:12:58: In jedem Fall!

01:13:00: Ja,

01:13:00: aber ich finde es ist aber auch viel immer von der Presse dargestellt.

01:13:06: Bier wird ja jetzt nicht mehr getrunken und mich sprechen so viele Leute an.

01:13:09: Na, geht es euch denn auch gut?

01:13:10: Es wird ja nicht mehr so viel Bier getrunkt!

01:13:12: Das braucht man sich bei dem demografischen Wandel der ist ja jetzt auch nichts Neues.

01:13:15: und außerdem haben wir hier auch ganz ganz viele mit Menschen, die trinken eben auch schon aus anderen... Aus religiösen Gründen.

01:13:22: Trinken eben was anderes oder gar nichts oder Wodka oder andere Dinge oder Tee oder was auch immer.

01:13:28: und das

01:13:29: aber man muss auch dazu sagen also es wird schon pro Kopf ja weniger getrunken.

01:13:33: Aber

01:13:33: du musst auch bedenken Die Jugend die schmeißt dich irgendwelche Pillen in der Birne da trinke ich doch lieber fünf Liter ehrliches Bier Das hat sich ja auch alles ein bisschen geändert.

01:13:44: Oder diese ganzen Alkopops oder dieses Zeug, das schmeckt nur süß, hat aber auch unfassbar viel Alkohol was ja auch gefährlich ist.

01:13:52: bei Bier weiß man genau.

01:13:55: also ich wenn ich meine drei Flaschen Bier abends trinke dann geht's mir prima.

01:13:59: Wenn nicht fünf Trinke geht es mir auch prima.

01:14:01: Wenn ich zwölf trincke Dann brauche ich morgens wieder einen Röhrei mit Schinken.

01:14:05: Aber das ist einfach ein ganz reales Produkt und Kein Schnaps dabei, kein irgendwas.

01:14:11: Da kann ich nicht mit umgehen?

01:14:12: Das möchte ich auch nicht.

01:14:13: Aber

01:14:13: was man sagen muss ist das es schon weniger Alkohol getrunken wird in der Gesellschaft in der jungen Europa, aber dass wir da natürlich auch Produkte entwickeln.

01:14:23: Es wird also unser Helles noch als alkoholfreies dies Jahr geben und Wir sind da sehr bemüht!

01:14:29: Wir haben die Kirche alkoholfrei das ganze Jahr auf dem Markt gehabt.

01:14:33: Das war super Radler alkohofrei Weizenalkoholfrei Pilzalkohol frei.

01:14:38: Also wir sehen den Trend schon.

01:14:40: Aber man muss sagen wir sind ja auch so klein dass wir in der Nische gut agieren können.

01:14:44: Also, wir sind nicht der Mainstream und wenn von Pilz jetzt weniger getrunken wird, dann macht das bei uns ja auch nur eine kleine Facette unser gesamtes Angebot aus.

01:14:54: Und wir glauben eben, dass es sich immer weiterentwickelt.

01:14:57: also nach dieser Phase kommt vielleicht wieder ne ganz andere Phase und vielleicht ist auch wieder nur Pilz irgendwann der Renner.

01:15:05: aber man muss einfach auch hören was die Kunden wollen Was die jungen Leute wollen, was auch die Älteren wollen.

01:15:12: Aber dass man einfach Produkte hat für die Bedürfnisse.

01:15:15: Man braucht sich nicht hinstellen und sagen wir machen jetzt das und das?

01:15:18: Nein!

01:15:18: Wir müssen das machen, was der Kunde möchte.

01:15:20: Und wenn die kommen Gott sei Dank durch die Stratosphäre zu uns und sagen Mensch könnt ihr nicht mal oder könnte nicht mal so ein Produkt machen?

01:15:28: oder ich habe die Unverträglichkeit.

01:15:30: Was mache ich denn jetzt?

01:15:31: Dass wir dann auch überlegen können wir da irgendwie für ein Produkt kreieren?

01:15:36: Das ist glaube ich unsere ganz große Stärke, dass wir das auch aufnehmen und uns auf die Kunden einstellen können.

01:15:42: Und wenn das jetzt so ist mit dem Alkohol dann ist es eben bei Einigen, jetzt anders gelebt, wie du es eben sagtest.

01:15:50: Aber das ist so und da muss man sich darauf einstellen und dafür was Leckeres machen und dann schauen wir sich entwickelt.

01:15:56: Und aber wichtig ist dass es lecker ist.

01:15:58: Einige haben ich schon wegen dieser Glutenunverträglichkeit, aber das wäre bei uns auch wieder so eine hümmelowratische Menge.

01:16:04: Ja, dass man das mit Reis braut damit dann also Gluten-Unverträgligkeiten die trotzdem das Produkt genießen.

01:16:13: Wir nehmen das durchaus ernst und gucken können wir das?

01:16:16: Können wir das irgendwie machen?

01:16:18: Und wenn wir es machen können, dann probieren was auch.

01:16:21: Aber wenn's dann technisch doch nicht geht oder uns überfordern

01:16:25: würde... Ja

01:16:26: man merkt das auf jeden Fall und man sieht ja auch anhand von Was kam jetzt die letzten Jahre ab?

01:16:31: Polo Spritz ist ja so ein Riesending gewesen, was mittlerweile überall angeboten wird und da muss man sich glaube ich aus ein bisschen ständig entwickeln und ihr habt da auch mal wieder neue Ideen.

01:16:40: Ist das vielleicht auch so ein Ding wo er sagt Wenn man am Ball bleiben möchte, dann muss man auch immer ständig weiter sich entwickeln?

01:16:46: Auf

01:16:47: alle Fälle.

01:16:47: Immer!

01:16:49: Und ich gehe sehr gerne...

01:16:49: Stillstand ist Rückgang und immer den Trends folgen

01:16:53: und wir gehen oder Ich gehe sehr gern weg und dann guckt man ja auch und dann spricht man und sieht was wird wo getrunken, was gehört dazu werden zum Beispiel auch im Brauereifest.

01:17:02: Und dann haben wir auch gesagt, ja wenn das immer so gut ankommt dass die Leute einfach, wenn sie sich Flaschen irgendwo bei Partys bestellen und kleine Raketen da dran haben wollen oder Lichter.

01:17:12: Da machen wir das doch einfach mit fünfzehn Liter Bierfässern.

01:17:15: Machen oben eine kleine Rakete dran und lassen die dann auf der Schulter von unseren Bierbrauern zu den Tischen tragen.

01:17:20: Wir hatten einen Spaß!

01:17:22: Das war lustig!

01:17:24: Das waren ganz neue Erfahrungen und dann konnten die selber anzapfen, konnten das filmen.

01:17:31: nicht sicher war, hat einer geholfen und das ist doch schön.

01:17:35: Das sind so diese Ereignisse dass man einfach um den Konsum auch so Gemeinschaftsereignisse kreiert.

01:17:43: und deswegen wir finden auch so beim Fußball golf oder was es jetzt so gibt allen Sportarten wenn man da dann dabei etwas konsumiert dann ist es ja auch schön dann hat man einen anderen Fokus dann ist eigentlich die Gemeinschafter zusammen sein Spaß haben Der eine trinkt dann das, der andere das.

01:18:01: Das ist dann eigentlich schön und hat sich auch ein bisschen geändert.

01:18:05: Ist

01:18:05: es auch so einen Trend den ihr da beobachtet habt wo er sagt ja da ist schon irgendwas im Gang jetzt mit der jüngeren Generation?

01:18:12: In jedem Fall.

01:18:12: Auch Festivals werden super angenommen und so Gemeinschafts-Dinge, also das läuft wie verrückt.

01:18:18: Und gerade auch mit diesen sportlichen Betätigungen oder jetzt Eisstock schießen wieder zu den Weihnachtsmärkten ist es viel schöner wenn man irgendwo hingeht und die jungen Leute machen ja auch was.

01:18:29: Sie spielen Billiard, machen Paddle Tennis.

01:18:32: Die machen ja irgendwas.

01:18:33: Dat

01:18:33: ist voll im Kommen!

01:18:34: Ja

01:18:35: dat und das lieben wir auch.

01:18:37: Das finden wir ganz toll und das ist schön.

01:18:40: Wie es ganz früher auch mit den ersten Billiard Gastronomien gab, oder ganz früher gab's das auch schon mal überhaupt diese Gemeinschaftsspiele.

01:18:49: Dass man einfach einen anderen Fokus hat, dass man zusammen was unternimmt und das merken wir.

01:18:54: Also

01:18:54: ich kenne das aus privater Hand, dass viele dann Sportlichen Veranstaltungen.

01:18:59: Dann gab's auch eine Tomola, wo man dann auch so ein paar ... Ja in Deadmolderfässern gewinnen konnte.

01:19:04: Am Abend war da noch das ... Ich glaub, WM oder EM-Spiel, ich will jetzt nix weiter sagen?

01:19:08: War dann auch nochmal ein Fußballspiel von Deutschland und haben sich alle immer schön die ganzen Deadmolderfässer gesichert.

01:19:13: Und haben gesagt ja, heute Abend brauchen wir kein Bier mehr kaufen!

01:19:17: Und haben sich zusammengesetzt und daraus getrunken.

01:19:19: Das war dann auch eine Gemeinschaftsdinge auf jeden Fall.

01:19:22: Die verbinden das damit immer noch ewig den nächsten Jahren mit.

01:19:25: Das ist schon so'n Gemeinschausgefühl auf jeden fall.

01:19:27: gewesen.

01:19:28: Ja, das ist schön!

01:19:31: Aber wo wir jetzt auch natürlich schon eine jüngerin und auch nächster Generation sprechen.

01:19:35: inzwischen steht natürlich auch bei euch die nächste Familiengeneration so ein bisschen bereit beziehungsweise es ja auch schon ein bisschen im Thema drinne.

01:19:43: uns sammelt ihre ersten Erfahrungen.

01:19:45: wie seht ihr das?

01:19:46: Auch so jetzt aus elterlicher Sicht

01:19:48: also sehr positiv denn die Kinder müssen wissen was auf sie zukommt erfahren, was ihnen am meisten Spaß macht.

01:19:58: Das ist das Allerwichtigste, dass man etwas findet und so ein betriebene Brauerei gibt eigentlich... Da gibt es so viele Facetten, dass da für jeden was bei ist.

01:20:07: Ja, die Johanna ist ja jetzt eine Bierbrauerlehre.

01:20:11: Eigentlich kam das ganz überraschend für uns, denn mein Mann und ich haben gesagt, bevor wir dir ein Studium bezahlen, musst du erst eine Ausbildung machen.

01:20:18: Nachher ist das mit dem Studium nichts und dann hast du keine Ausbildung?

01:20:21: Das geht nicht!

01:20:22: Und wir dachten eigentlich eher sie geht ins Steuerbüro oder sie macht irgendwas anderes Kaufmännisches.

01:20:27: und dann kam sie irgendwann und dachte meine Tante die Friederike, die war doch auch Bierbrauer und ist Braumeisterin Ich will ne handwerkliche Lehre machen, ich will Bierbrauers werden.

01:20:37: Dann haben wir uns erst mal angeguckt und habe ich auch vor der Regel gefahrt, ich so, wie findest du das?

01:20:41: Und dann sagt sie ja lass doch ran.

01:20:44: Und es macht ihr so viel Freude in dem jungen Team und sie sieht das auch und macht bei uns ja auch Social Media und lernt das alles kennen hat auch schon ihren Bier-Sommelier gemacht weil uns beiden das sehr wichtig war dass er einfach mal diesen Rundumblick kriegt.

01:21:01: Ja, und Friderikas Tochter macht es auch in zwei Jahren dann mit dem Abi fertig.

01:21:06: Die geht

01:21:06: jetzt in zwölfte Klasse und sie hat auch Lust.

01:21:08: aber sie sagt ja Mama du hast doch gesagt ich kann mir das noch alles überlegen.

01:21:12: In welche Sparte sie rein?

01:21:14: Vielleicht möchte sie Events machen weil in der Brauerei kann man auch tolle Events machen Oder vielleicht will sie auch Finanzbuch halten, wenn ich hab keine Ahnung.

01:21:23: Aber wir gucken einfach mal!

01:21:26: Man kann's ja eh nicht ändern und dann kommen wieder die Partner dazu... Also das Leben ist bunt und rund und wir schauen einfach und wir freuen uns über jegliches Interesse denn Arbeit haben wir genug.

01:21:39: und da schöner eigentlich ist bei uns selbst von einer sagt Ich verkaufe so gerne oder Ich möchte nur Rohstoff auch oder ich gehe ins Labor und unter Maschinen.

01:21:49: Wir haben so einen riesen Spektrum, was abgedeckt werden kann.

01:21:54: Aber

01:21:54: wir beide sind uns klar der Betrieb muss auch ein Tag laufen können.

01:21:58: Das heißt, wir haben einen Top also ganz tollen Betriebsleiter als Braumeister und wir haben ein ganz gutes Team, auch junge Leute.

01:22:09: Wir haben in jedem Posten gute junge Leute.

01:22:12: Das heißt, wenn da jetzt erst mal ein Vakuum in Stünde bis das Studium fertig ist und bis alles da ist die Brauerei braucht Leute, die gute Mitarbeiter sind und die Seele der Brauerei auch tragen.

01:22:25: Und so gucken wir erstmal.

01:22:27: aber wir sind ganz glücklich dass wir eigentlich schonmal wenigstens einen Funken entzündet haben und alle so aussieht als ob das gut fruchtet.

01:22:34: Aber wir lassen den Kindern da wirklich freie Hand uns eigentlich auch gut getan.

01:22:39: Und wir müssen erst mal gucken, denn wenn die Kinder ... Ich hab das in meiner Generation also ich bin ja jetzt auch Jahrgang vierundsechzehn.

01:22:46: in meiner generation habe ich das oft mitbekommen dass die hatten viele viele mittelständische Unternehmen hier, dass die kinder keine richtig eigentlich nur da reingedrückt wurden.

01:22:57: Ja und es sind nicht immer die tollsten, nur weil's die eigenen Kinder sind.

01:23:02: vielleicht gibt's auch andere die das viel besser könnten.

01:23:05: Ich habe es oft erlebt, dass dann einfach wenn die Eltern dann verstorben waren oder das die Läden dann auch relativ zeitnah verkauft wurden und das ist ja nun da hat ja auch keiner was von deswegen.

01:23:15: Die Kinder werden schon ihren Weg machen wir gucken aber wir haben da überhaupt keinen Stress.

01:23:20: Also ich finde das aber auch schön, dass ihr auch sagt wir lassen unseren Kindern wirklich die Freiheiten und man hat ja auch gesehen irgendwie führt dann doch irgendwie vielleicht wieder zurück zur Brauerei-Strate.

01:23:30: Dann hat mir auch gesehen, dass es dann früher oder später doch wieder Heimat verbunden ist.

01:23:34: bei mir war's ja auch.

01:23:35: Ich bin ja auch hier nach Lemko gekommen.

01:23:37: Irgendwann führt sein vielleicht doch den Weg wieder zurück.

01:23:39: Und wie ihr euch schon gesagt, die Brauerei läuft auch weiter und ihr braucht euch wahrscheinlich da auch gar keine Sorgen machen, dass nicht so sein sollte.

01:23:48: Nee also das machen wir

01:23:49: auch nicht.

01:23:50: Ja.

01:23:50: Was möchtet ihr vielleicht auch sonst der nächsten Generation unbedingt noch mitgeben?

01:23:54: Mit auf dem Weg, wo er sagt, das wäre natürlich immer schön, das vielleicht beizubehalten oder vielleicht einfach ein paar Tipps, woher er sagt Das hat uns vielleicht gut geholfen und vielleicht hilft es euch auch weiter.

01:24:04: Auch eigentlich dass sie abenteuerlustig sind und dass sich selber wirklich für sich selber ihren Weg finden.

01:24:12: Es hat uns sehr befreit und sehr geholft.

01:24:15: unser Vater früher und unsere Mutter auch gesagt haben, wenn ihr das meint macht das.

01:24:19: Also ich finde es ganz wichtig wie so eine Füllehandschrift jeder muss seine Handschrift weiterführen an Dingen die leiben das müssen die entscheiden was?

01:24:28: Ja und wir hängen da auch an nichts also wenn neue Innovationen kommen gehört auch zum normalen Leben dazu, dass auch einer bei der Entscheidung, wo man vielleicht total feuer und flamm ist.

01:24:38: Dass man auch mal auf den Schnauze fällt.

01:24:40: aber dann ist das so.

01:24:41: Man muss nur eben wieder aufstehen.

01:24:43: Man lernt auch daraus auswählen.

01:24:44: Dann lernt man.

01:24:45: Und man kann ja nur wachsen und das am nächsten dann wieder besser machen.

01:24:48: Also sonst lerntman es ja auch nicht.

01:24:50: Aber die

01:24:50: Freiheit muss man haben.

01:24:51: Es kann nicht sein, dass immer einer irgendwas immer besser weiß oder ... Die müssen laufen lernen.

01:24:57: Und

01:24:57: sie müssen fleißig sein?

01:24:58: Ich glaube, das haben wir ihnen auch mitgegeben ohne Fleiß Dass einem das zufällt und dass man über Nacht irgendwie Dinge auf einen zukommt.

01:25:09: Nee, man muss schon fleißig sein!

01:25:10: Man muss sich die Dinge erarbeiten ... Wobei

01:25:12: wir natürlich da echt eine hohe Messlatte geliebt haben.

01:25:14: Ich merke das manchmal.

01:25:15: also ich erwarte manchmal auch von meiner Tochter und auch von deiner Tochter wenn sie im Betrieb mit ist erwarte ich einfach viel zu viel.

01:25:24: wo ich mir denke ja die kann das ja noch nicht wissen oder so sehen oder die hat einfach den Grund auch nicht.

01:25:29: oder wo ich denke sag mal wieso Zündet da jetzt keiner, das muss man doch sehen.

01:25:33: Ich hab jetzt Not, ihr müsst mir jetzt mal... Das muss aber alles erst kommen und ich bin da manchmal auch so ein bisschen erwartbar einfach viel.

01:25:41: Sind das vielleicht Erwartungen an einen selber?

01:25:43: Auch die dann so ein bißchen sehr hoch gesetzt?

01:25:46: Ganz

01:25:46: bestimmt, ganz bestimmt.

01:25:48: Und aber da ist es auch wieder gut dass wir uns austauschen können.

01:25:51: wo ich dann auch sage du die sind jung die müssen ja erst überhaupt auch Dinge für sich erfahren und machen ihren Weg und heute ist das eben auch anders.

01:25:59: also bei uns war früher hatten ganz andere dinge gewicht.

01:26:04: Sie regeln das anders und wenn es dann auch läuft, ist es gut.

01:26:08: Es ist gut dass wir wieder zusammen sind, dass man sich austauschen kann.

01:26:11: aber ich glaube, das kennt jeder.

01:26:12: Dass man denkt was macht denn die Jugend da wieder?

01:26:14: Und dann läuft es doch gut an, dass mal Mensch haben sie doch toll gemacht!

01:26:18: Aber das meine ich jetzt auch nicht, gerade unbedingt nur bei unseren Kindern so überhaupt.

01:26:21: Ich gehe mal zu meiner Schwester

01:26:24: und

01:26:26: habe die Haare wieder auf Krawall gebürstet und dann dachte sie entspann dich doch du kannst es doch jetzt nicht ändern!

01:26:32: Du musst dir in Ruhe erklären und entweder begreifen sie, oder sie begreifend sich, muss es denen nochmal erklären.

01:26:38: Und da bringe ich manchmal ein bisschen Geduldig.

01:26:40: Aber das ist auch so eine Generation, dafür bin ich ja jetzt auch schon relativ alt.

01:26:45: Na aber es ist vielleicht doch einfach der Typ an sich oder auch einfach vielleicht das Temperament was dann auch ein bisschen in einen drinnen schlummert und da sieht man wieder dass sie weiter richtig gut harmonisch... Er

01:26:56: holt mich dann immer wieder runter und erklärt mir warum das jetzt gerade nicht so ist wie ich das gerade

01:27:01: so meine?

01:27:02: Ja aber manchmal sind im Hitze des Gefechts manchmal vielleicht doch gar nicht so schlimm, wie man erst mal denkt.

01:27:08: Das muss ich mir manchmal auch bisschen bemerkbar machen.

01:27:11: Natürlich, wenn man jetzt zum Schluss noch mal rüber schaut, wenn der Gründer der Brauerei aus dem Jahr eighteenhundertsechzig war einfach plötzlich hüttürläuft?

01:27:19: Was würde ihn wahrscheinlich am meisten überraschen, wenn er jetzt einfach mal so in die Brauerei schauen würde?

01:27:25: Dann skippen wir

01:27:26: den!

01:27:29: Wir haben nur schon ganz, ganz oft gehört dass die Leute uns gesagt haben, die uns auch schon lange kennen und auch die Eltern kannten das sie immer gesagt haben euer Papa wäre stolz auf euch.

01:27:39: Ja, das stimmt.

01:27:40: Das ist schön, da gibt es vielleicht auch irgendwas wo ihr persönlich sehr stolz drauf seid was ihr geschaffen habt?

01:27:47: Ja einfach dass wir uns über die Jahre behauptet haben und dass auch noch als Frauen in der Braubranche und dass wir einfach an einen anderen Weg gegangen sind und das macht uns sehr stolzt dass wir immer anders sind.

01:27:57: aber wir wollen auch bewusst anders sein und einen eigenen Weg gehen.

01:28:04: Das sind wir sehr stolz auf und dass uns die ganze Branche kennt.

01:28:07: Also wenn man auf der Messe ist in Nürnberg, es kennen einen einfach über die Jahre und über die vielen Kontakte, die man hatte.

01:28:13: Es kennen einen unendlich viele Menschen und das finde ich echt auch

01:28:17: toll!

01:28:18: Ja irgendwie kennt uns echt eine Menge.

01:28:20: aber wir hatten auch schon das ganz große Glück, dass wir ja auch... Ich habe schon mit Horst Lichter gekocht.

01:28:25: Wir waren im WDR RTL war schon da, weil damals was bingig war Welche Schweine hättest du denn gerne?

01:28:32: Also wir waren immer medienmäßig.

01:28:34: Du ja, du warst immer viel unterwegs das ist auch toll und da hast du wirklich ...

01:28:39: Ja und haben auch gesagt wie kommen sie dann jetzt wieder auf uns wenn wieder irgendein Fernsehsender anfragt.

01:28:44: Haben so gesagt Sie stehen auf der Liste ganz oben außergewöhnliche Unternehmen, erfolgreich.

01:28:51: Meine Schwester und ich, wir waren auch Unternehmerin des Jahres von Ostwestfranlippe, das war im

01:28:57: Ganzen... Die ersten Frauen die es jemals gab.

01:28:59: und dann haben sie gleich zwei gewählt weil sie dachten bei Frauen müssen wir dann zwei gehen?

01:29:02: Ja

01:29:03: genau,

01:29:04: aber

01:29:04: das waren richtig tolle Preise schon geworden.

01:29:08: Wenn man da erst mal so ein Sakatei mit schwimmt, dann ist

01:29:11: man.

01:29:12: Oder auch in der Welt am Sonntag oder jetzt auch im Handelsblatt hatten wir einen Artikel.

01:29:16: also das ist schon von einer Verbreitung her ist es echt schön.

01:29:19: Ich

01:29:19: glaube, da kann man wirklich sehr stolz auf sein.

01:29:22: Und wie auch schon gesagt hat ich glaub der Papa ist bestimmt auch sehr stolzt auf seine beiden Töchter.

01:29:29: Natürlich jetzt zum Schluss wenn man jetzt noch mal so ein Wissen zurückblickt oder vielleicht auch jeden Morgen eine Brauerei kommt was sollte in eurer Zeit da vielleicht einfach auch weiterhin da bleiben?

01:29:42: Die Freude!

01:29:42: Einfach die Freude jeden Tag etwas zu machen dass es sich nicht viel Arbeit anfühlt Ja,

01:29:47: finde ich auch.

01:29:48: Wir haben uns

01:29:49: der schöne Duft von dem Bier braun und wenn man durch die Stratosphäre geht wie der Holzboden dufte also alles unsere Brauerei ist schon... Wirklich unser kleines Schmuckstück.

01:30:01: Also wenn man das gesehen hat, ich hatte es eben schon gesagt mit der Stratosphäre aber die Brauerei ist wirklich so unheimlich schön und das ist so familiär, wenn man da reinkommt, dann wird direkt herzlich begrüßt und das macht schon wirklich was aus.

01:30:12: Ach schön!

01:30:12: Wir haben aber zum Schluss nochmal eine schöne schnelle Fragerunde uns überlegt.

01:30:17: Da kann man noch ein bisschen etwas Lockeres erzählen und da würde ich euch beiden einfach mal Fragen stellen beziehungsweise zwei Antworten in Möglichkeiten geben und dann könnt ihr beide einfach nacheinander einfach mal antworten nach dem Bauchgefühl einfach raus Und wir schauen auf mal, wie das so funktioniert.

01:30:30: Ich glaube es ist eine ganz lustige Sache.

01:30:32: Die erste Frage zuerst natürlich Pils oder Landbier?

01:30:35: Wie sieht's aus bei euch?

01:30:36: Helles!

01:30:37: Ja auch helles.

01:30:38: Flasche oder Glas?

01:30:39: Flascher.

01:30:42: Bügelflasche oder Kronkorken?

01:30:43: Bügreflasche.

01:30:44: Das war glaube ich dann gar nicht so ein Diskussion.

01:30:47: Brauerei morgens um sechs oder Veranstaltungen nachts um zwölf?

01:30:50: Morgens um sechs.

01:30:51: Nachts um Zwölf.

01:30:52: Familienfeier oder Firmenfeier?

01:30:55: FirmenFeier.

01:30:56: Familiefeier.

01:30:57: Wer von euch beiden ist Stura?

01:30:59: Mona.

01:31:00: Ja, ich glaube nicht!

01:31:02: Wer ist vielleicht ungeduldiger?

01:31:04: Freki.

01:31:06: Wer kommt eher zu spät?

01:31:08: Oh, ich komme immer zu späht und Freki vergisst den Termin ganz...

01:31:13: Aber manchmal auch nicht.

01:31:14: Nee, das ist dann sehr aber raschend.

01:31:17: Wenn wir den Terminen zusammen haben, kommen wir beide zu späd.

01:31:20: Das sind die Ausnahme.

01:31:22: Wer probiert eher was Verrückteres aus?

01:31:25: Freeki.

01:31:27: Wer würde erst spontan ein neues Bier auf den Markt bringen?

01:31:30: Fricke, würde es ... würde den Anstoß geben und ich würde dann den Rest machen.

01:31:35: Mona würde über nach die Etikettendesign und Flaschbestellen

01:31:40: abfüllen.

01:31:42: Wer achtet stärker aus Geld?

01:31:45: Mona!

01:31:45: Bleib nicht raus.

01:31:47: Ja genau.

01:31:47: Wer würde eine Diskussion länger durchziehen?

01:31:50: Mona.

01:31:51: Kommt drauf an du aber auch.

01:31:52: Na gut, dann wir beide.

01:31:54: Unentschieden und zum Schluss noch mal wissen zusammenfassend Detmolder ist für mich und ihr beendet einfach den Satz.

01:32:01: also was ist Detmolder für euch?

01:32:03: Lebensqualität Ja lebensinhalt

01:32:05: schön okay ja.

01:32:07: also so haben wir das auf jeden Fall schonmal und natürlich von mehr als hundertsechzig Jahren Familiengeschichte über die Bügeflasche bis hin zur Frage Natürlich wer die nächste Generation weitermacht oder wie die Welt weitergeht, Friederike und Simone Strate.

01:32:20: Vielen Dank, dass ihr bei uns wart!

01:32:22: Und natürlich wer jetzt noch mal Lust auf Det Moeller bekommt weiß jetzt zumindest ein bisschen besser, wer eigentlich hinter dieser Flasche steckt und was da alles drinsteckt.

01:32:29: Vielen dank für das schöne Gespräch heute.

01:32:31: Danke

01:32:31: vielen Dank hat euch viel Freude gemacht.

01:32:33: danke schön Das war der bierige Einblick in die Privatbrauerei Strate.

01:32:39: Höre mehr über Strate in der nächsten Folge.

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